Hauptinhalt
Humane Pflege braucht neues Denken
Humane Pflege braucht neues Denken –
großes Interesse am Konzept des BHSB
Der BHSB - Bundesverband der Vermittlungsagenturen für Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung – unterstützt ausdrücklich die aktuellen Vorschläge des Beirats zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Der von Bundesgesundheitsministerin Schmidt eingesetzte Beirat hatte vorgeschlagen, sich bei der Pflege zukünftig nicht mehr an den körperlichen Defiziten „Bedürftiger“, sondern an der sozialen Teilhabe der Menschen zu orientieren.
Von diesem Ansatz ist die Altenbetreuung in Deutschland aktuell meilenweit entfernt. Simon Wenz, Vorsitzender des BHSB:
„Die Regeln der Pflegeversicherung und die Gesetzeslage zwingen ambulante Dienste dazu, ihre 'Kunden' im Schnelldurchgang abzufertigen. Darunter leiden nicht nur die alten Menschen, sondern auch die Pflegekräfte selbst.“
Der BHSB hat ein Konzept zur Lösung dieses Problems vorgelegt, dass auf breites Interesse stößt. Zentraler Ansatz ist die systematische Zusammenarbeit zwischen ambulanten Pflegediensten und osteuropäischen Betreuungskräften.
Simon Wenz: „Politik und Branchenvertreter müssen endlich neue Wege gehen. Deutschland braucht ein ganz neues Verständnis von Pflege.“
Den Weg dorthin zeichnet der BHSB detailliert auf. Das Konzept des Bundesverband der Vermittlungsagenturen für Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung steht erstens für die optimale Versorgung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, zweitens für eine Zusammenarbeit mit ambulanten Pflegekräften und drittens für einen fairen Umgang mit Betreuungskräften aus den neuen EU-Mitgliedsstaaten. Quelle:
Eingestellt von Werner Tigges, 16. Dezember 2008