24 Stunden Betreuung von Senioren

24 Stunden Betreuung
von Senioren

Im fortgeschrittenen Alter stellen viele Menschen fest, dass der Kraftaufwand für die Erledigung alltäglicher Dinge gestiegen ist. Das Tragen von Einkaufstaschen fällt schwerer, das Steigen von Treppen strengt an und alterstypische „Zipperlein“ erschweren die Körperhygiene. Das Aufstehen aus der Badewanne birgt wegen des Fehlens von Kräften ein hohes Unfallrisiko und Schmerzen im Rücken oder an Gelenken machen pflegerische Aufgaben wie Pediküre, Waschen, Eincremen oder Frisieren nahezu unmöglich. Werden Senioren derartige Einschränkung bewusst, machen sie sich in der Regel Gedanken, wie dem abgeholfen werden kann.

Naheliegend ist, dass zunächst Angehörige „einspringen“ und Aufgaben übernehmen, die die ältere Generation mehr schlecht als recht oder gar nicht mehr bewältigen kann. Dies ist natürlich nur dann möglich, wenn es entsprechende Familienmitglieder gibt, sie auch in der Nähe wohnen und Zeit für die häusliche Versorgung aufbringen können. Ist dies nicht der Fall, können ambulante Dienste oder aber Alternativkonzepte wie die sog. 24 Stunden Betreuung den Senioren weiterhelfen, bevor überhaupt darüber nachgedacht werden muss, eine stationäre Unterbringung in einem Alten- oder Pflegeheim in Erwägung zu ziehen.

Ambulante Dienste für zahlreiche Dienstleistungen

Die Versorgungs- und Pflegelandschaft in Deutschland hat die Bedürfnisse von Senioren in vielfältiger Hinsicht erkannt. Da alte und gebrechliche Menschen verhältnismäßig oft stürzen oder anderweitige Unfälle haben, wurde beispielsweise das Hausnotruf System ins Leben gerufen. Hausnotruf Systeme werden in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Was sie jedoch alle gemeinsam haben ist eine unkomplizierte Möglichkeit, im Notfall Hilfe herbeizurufen. Dies erfolgt in der Regel über einen mobilen Notrufknopf, den Senioren immer mitführen sollten, und einem entsprechenden Empfänger beim Rettungs- oder Hilfsdienst.

Aber auch die Notwendigkeit einer gesunden Ernährung von Senioren wurde erkannt und durch Dienste wie Essen auf Rädern unterstützt. Der Nährstoffbedarf im Alter unterscheidet sich von den Bedürfnissen in jungen Jahren. Hinzu kommt, dass die Zubereitung von ausgewogenen und gesunden Mahlzeiten schlicht viel Arbeit macht. Stundenlanges Kochen kann enorm anstrengen, weshalb viele Senioren eher auf einfache Gerichte und Fertignahrung zurückgreifen. Ambulante Essensdienste bieten ein reichhaltiges Angebot an Speisen an, die zur bestellten Uhrzeit warm und frisch bis vor die Tür geliefert werden. Selbst Mahlzeiten nach ärztlich verordneten Diätplänen und Essen für Menschen mit Diabetes mellitus gehören in das Leistungsspektrum einzelner Anbieter. Das eigenständige Einkaufen und Kochen lässt sich durch diese Dienstleistung ersetzen. Natürlich gibt es auch professionelle Anbieter für die Reinigung von Fenstern, der Wohnung oder dem Haus und Gärtner für Mäharbeiten oder die Instandhaltung des Gartens.

Wenn sich Senioren jedoch auch ambulant bei der Körperhygiene unterstützen lassen möchten, muss dafür in der Regel ein Pflegedienst beauftragt werden. Sollen diese Leistungen zumindest teilweise von der Pflegeversicherung gefördert werden, bedarf es der Feststellung der Pflegebedürftigkeit inklusive Einteilung in einen Pflegegrad. Zu den Leistungen von ambulanten Pflegediensten gehören Aufgaben aus der Grundpflege, also auch der Körperhygiene, sowie Leistungen aus der medizinischen Fachpflege. Der ambulante Pflegedienst kommt dann ebenfalls zu verabredeten Zeiten in das Zuhause des Seniors und übernimmt die notwendigen Arbeiten.

Alle vorgestellten Dienstleistungen haben sowohl ihre Vor- als auch Nachteile. Zwar lassen sich durch den Einsatz von ambulanten Diensten zahlreiche Bedürfnisse und Wünsche von Senioren erfüllen, aber durch die Kombination der verschiedenen Dienstleistungen entstehen auf der anderen Seite hohe Kosten und viel Stress durch ständig wechselnde „Gesichter“ vor der Haustür. Bei den ambulanten Anbietern liegt der Fokus deutlich auf der Versorgung, jedoch nicht auf der Betreuung. Ein Alternativkonzept, bei dem alle vorerwähnten Dienstleistungen „aus einer Hand“ angeboten werden und das Betreuungsverhältnis auch Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten beinhaltet, ist die sog. 24 Stunden Betreuung von Senioren.

Alles aus einer Hand – die 24 Stunden Betreuung von Senioren

Alles aus einer Hand – die 24 Stunden Betreuung
von Senioren

Senior SpaziergangBei der sog. 24 Stunden Betreuung von Senioren handelt es sich um ein alternatives Betreuungskonzept im Bereich der häuslichen Pflege. Die Betreuungskräfte stammen in der Regel aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten, die während der Dauer ihres Betreuungseinsatzes nach Deutschland reisen und mit im zu betreuenden Haushalt wohnen. Legal arbeitende Unternehmen wie CareWork & SHD nutzen hierfür entweder die gesetzeskonforme Entsendung der sozial abgesicherten Betreuungskräfte im Rahmen der EU-Dienstleistungsfreiheit oder greifen auf selbstständig arbeitende Betreuungskräfte mit Gewerbe in Deutschland zurück.

Die Betreuungskräfte der sog. 24 Stunden Betreuung übernehmen vor Ort im Seniorenhaushalt die Aufgaben, die ältere Menschen nicht mehr selbst bewerkstelligen können. Sie reinigen Haus oder Wohnung, kümmern sich um die Wäsche, übernehmen den Einkauf und bereiten alle Mahlzeiten zu. Des Weiteren dürfen die Betreuungskräfte auch alle Aufgaben übernehmen, die in den Bereich der Grundpflege fallen. Sie helfen also bei der Körperhygiene und auch beim An- oder Auskleiden und Zubettgehen bzw. Aufstehen. Letztendlich „greifen“ die Betreuungskräfte in der sog. 24 Stunden Betreuung von Senioren genau dort ein, wo sie gebraucht werden. Was sie allerdings nicht übernehmen können und dürfen sind Maßnahmen aus der medizinischen Fachpflege, die den Pflegediensten vorbehalten bleiben. Ein ambulanter Pflegedienst kann jedoch auch dann kommen, wenn der Seniorenhaushalt von der sog. 24 Stunden Betreuung versorgt wird.

Dadurch, dass die jeweils eingesetzte Betreuungskraft mit im Seniorenhaushalt lebt, wird ein hohes Maß an Sicherheit geboten. In Notfallsituationen oder bei Senioren mit Demenz ist nahezu immer ein Ansprechpartner vor Ort. Und da sich die Betreuungskräfte regelmäßig alle zwei bis drei Monate in Deutschland abwechseln, werden Senioren auch nicht kontinuierlich mit „fremden Gesichtern“ konfrontiert. Deshalb wird es von Senioren auch sehr geschätzt, dass die Betreuungskräfte auch immer etwas Zeit für Spaziergänge, Gesellschaftsspiele oder gemeinsame Fernseh-Abende haben.

Hauptsache zu Hause

Senior im GartenKonzepte für die häusliche Pflege, Betreuung und Versorgung liegen im Trend. Dies hat natürlich auch seine Gründe. Das eigene Zuhause vermittelt Menschen aller Altersklassen das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Freunde, Nachbarn und Verwandte befinden sich häufig in der unmittelbaren Umgebung, was dem Sozialleben zugutekommt.

Insbesondere Senioren verbinden mit der eigenen Wohnung oder dem Haus viele schöne Erinnerungen. Sie kennen und wertschätzen jedoch nicht nur das Gebäude und die Umgebung, sondern finden sich auch in fortgeschrittenem Alter dank der liebgewonnenen Möblierung und Anordnung besser zurecht. Gerade dann, wenn Menschen unter Verwirrtheit oder Demenz leiden, ist das gewohnte Umfeld wichtig und bietet Sicherheit. Alltagsroutine hat in diesem Zusammenhang eine ganz andere Bedeutung. Umgebungen, Dinge und Aufgaben, die man schon lange kennt, verlernt man auch nicht so leicht. Neue Umgebungen können beängstigend wirken, was dementielle Erkrankungen begünstigen kann. Sofern ein separates Zimmer für die Unterbringung einer Betreuungskraft zur Verfügung steht und keine dauerhafte medizinische Fachpflege notwendig ist, steht grundsätzlich der sog. 24 Stunden Betreuung von Senioren nichts mehr im Weg.

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