Finanzierung der sog. 24 Stunden Betreuung

Wird ein Angehöriger plötzlich pflegebedürftig oder kann aus anderen Gründen seinen Alltag nicht mehr alleine bestreiten, kommen viele verschiedene Betreuungs- und Versorgungsmöglichkeiten in Betracht. Fällt die Entscheidung auf die sog. 24 Stunden Betreuung, stellt sich jeder natürlich die Frage nach einer Finanzierung oder einem Zuschuss. Auch wenn das alternative Betreuungskonzept zahlreiche Vorteile bietet, wurde bis heute noch keine offizielle staatliche Förderung beschlossen.

Dennoch gibt es Möglichkeiten, die Kosten für eine 24 Stunden Betreuung zu reduzieren. Unterschieden werden muss hier zunächst zwischen dem jeweiligen Betreuungsmodell, den staatlichen Pflegeleistungen und den steuerlichen Abzugsmöglichkeiten:

Verschiedene Betreuungsmodelle für die 24 Stunden Betreuung

Die Kosten der 24 Stunden Betreuung richten sich nach dem jeweiligen Betreuungsmodell. CareWork & SHD arbeiten mit zwei verschiedenen Modellen:

Entsendung im Wege der EU-Dienstleistungsfreiheit

Die CareWork nutzt für die 24 Stunden Betreuung den legalen Weg der Entsendung. Die Betreuungskräfte sind bei der CareWork angestellt und werden im Wege der Dienstleistungsfreiheit gesetzeskonform in deutsche Haushalte entsendet. Kunden der CareWork müssen sich deshalb auch nicht um Sozialabgaben, Personalwechsel, Urlaubsvertretungen und sonstige Aufgaben kümmern. Dies übernimmt die CareWork als Arbeitgeber der Betreuungskräfte, Direktanbieter und zentrale Schnittstelle zwischen allen Beteiligten. Die Kosten der 24 Stunden Betreuung bleiben deshalb auch kalkulier- und planbar. Bei CareWork & SHD kann eine 24 Stunden Betreuung bereits ab 2.050,00 € organisiert werden.

Einsatz von selbstständigen Betreuungskräften

Die SHD greift für die Vermittlung der 24 Stunden Betreuung auf selbstständige Betreuungskräfte zurück. Die Betreuungskräfte haben ihr Gewerbe in Deutschland angemeldet und versteuern ihre Einkünfte selbst. Die SHD organisiert sowohl für die Betreuungskräfte als auch für die Kunden sämtliche behördlichen und organisatorischen Aufgaben.

Bei beiden Modellen werden die Kosten der 24 Stunden Betreuung auch von Sprachkenntnissen und Fachkenntnissen der Betreuungskräfte sowie Vorhandensein einer Fahrerlaubnis oder individuellen Kundenwünschen abhängig gemacht.

Andere Anbieter bieten ähnliche Betreuungskonzepte an, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll. CareWork & SHD haben sich aufgrund der Legalität, Seriosität und Sicherheit für die vorerwähnten zwei Modelle entschieden und distanzieren sich entschieden vom Schwarzmarkt. Für die eigenständige Beschäftigung von Betreuungskräften aus dem Ausland stellt die zuständige Arbeitsagentur für Arbeit einen kompetenten Ansprechpartner dar, da hier auch Arbeitgeber-Pflichten zu berücksichtigen sind.

Zuschuss- und Finanzierungsmöglichkeiten einer 24 Stunden Betreuung

Eingegangen werden soll an dieser Stelle auf eine Finanzierung oder einen Zuschuss für eine polnische Pflege- und Betreuungskraft, die über die verschiedenen Modelle der CareWork & SHD eingesetzt werden.

Bislang ist es leider nicht möglich, die von der Pflegeversicherung gewährten Pflegesachleistungen, durch die in anderen Konstellationen Pflegedienste bezahlt werden, auf das Konzept der 24 Stunden Betreuung anzuwenden. Was aber helfen kann, die Kosten für eine 24 Stunden Betreuung etwas aufzufangen, ist das Pflegegeld. Pflegegeld wird gezahlt, wenn mindestens der Pflegegrad 2 festgestellt worden ist. Das Pflegegeld für Pflegebedürftige richtet sich in seiner Höhe nach dem Pflegegrad.

Des Weiteren kommen als Zuschuss zur 24 Stunden Betreuung auch die Leistungen für Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege in Betracht. Werden zusätzlich noch Leistungen eines Pflegedienstes erbracht, bleibt nur noch ein geringer Anteil vom Pflegegeld übrig. Berechnet werden können die jeweiligen Beträge übrigens unkompliziert mit dem von CareWork & SHD angebotenen Pflegegeldrechner. Wurde hingegen keine Pflegebedürftigkeit ab Pflegegrad 2 festgestellt, wird auch kein Pflegegeld gezahlt bzw. werden auch keine Pflegesachleistungen zugebilligt.

Steuerliche Berücksichtigung der 24 Stunden Betreuung

Sofern eine 24 Stunden Betreuung durch seriöse Direktanbieter wie CareWork & SHD geregelt wird, können die Kosten in Teilen im Wege der „haushaltsnahen Dienstleistungen“ oder aber „außergewöhnlichen Belastungen“ bei der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Einkommenssteuerpflichtigen Menschen wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen der Steuererklärung haushaltsnahe Dienstleistungen zum Abzug zu bringen. Hierunter fallen auch die Betreuungskräfte der 24 Stunden Betreuung, weil sie auch hauswirtschaftliche Aufgaben übernehmen. Angesetzt werden können 20 % der jeweiligen Dienstleistungsrechnung bis zu einem Maximalbetrag in Höhe von 4.000,00 € pro Jahr.

Zusätzlich können verschiedene Krankheits- und Pflegekosten als außergewöhnliche Belastungen von der Steuer abgesetzt werden. Wichtig ist, dass das ganze Jahr über sämtliche Rechnungen und Belege gesammelt werden, um dadurch vielleicht die zumutbaren Belastungsgrenzen zu überschreiten. Wird eine individuell geregelte zumutbare Belastungsgrenze überschritten, können die Krankheitskosten steuerlich geltend gemacht werden.

Letztendlich hängt es von der Pflegebedürftigkeit und den individuellen Umständen ab, ob und in welcher Höhe ein Zuschuss oder eine teilweise Finanzierung der sog. 24 Stunden Betreuung ermöglicht wird.

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