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Finanzierung der 24 Stunden BetreuungDie Betreuung von Senioren und Pflegebedürftigen in ihrem eigenen Zuhause entspricht dem Wunsch vieler Menschen, die ihren Lebensabend in der gewohnten Umgebung ihrer Wohnung oder ihres Hauses verbringen möchten. Die Frage nach Angeboten in der häuslichen Pflege ist insbesondere in den letzten Jahren stark angestiegen, wozu auch die 24 Stunden Betreuung gehört. Aber auch die Kosten der 24 Stunden Betreuung sprechen für das alternative Betreuungskonzept mit Pflege- und Betreuungspersonal aus Polen und anderen osteuropäischen Staaten, da sie bspw. auch die durchschnittlichen Kosten für ein Pflegeheim deutlich unterschreiten.

Explizit auf das Betreuungskonzept zugeschnittene Finanzierungsmöglichkeiten für die 24 Stunden Pflege und Betreuung gibt es leider noch nicht. Dennoch können staatliche Zuschüsse und steuerliche Entlastungen bei der Finanzierung helfen.

 

Pflegegeld ab Pflegegrad 2

Pflegegeld ist eine Leistung der Pflegeversicherung, die Pflegebedürftigen ab dem Pflegegrad 2 zusteht. Das Pflegegeld versteht sich als Unterstützung für eine häusliche Pflege, die von Angehörigen oder Bekannten, bei denen es sich nicht um professionelle Pflegefachkräfte handelt, durchgeführt wird.

Die Höhe des Pflegegeldes hängt von dem jeweiligen Pflegegrad ab. Festgestellt wird der Pflegegrad durch den MDK, der sich des NBA abgekürzten Neuen Begutachtungsassessments bedient, um eine Einstufung in einen Pflegegrad vorzunehmen. Nach der Gesetzesänderung achten die Gutachter des MDK heute mehr darauf, wie selbstständig der Pflegebedürftige seinen Alltag noch bewältigen kann. Die Pflegebedürftigkeit richtet sich also nicht mehr ausschließlich nach den gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die Höhe des Pflegegeldes berechnet sich wie folgt:

PflegegradPflegegeld*
1 0,00 €
2 316,00 €
3 545,00 €
4 728,00 €
5 901,00 €

*) Stand: Mai 2019

Die Pflegekasse überweist das Pflegegeld monatlich an den Pflegebedürftigen selbst. Dieser kann also frei über das Pflegegeld verfügen und es zur Unterstützung bei den Kosten der 24 Stunden Betreuung nutzen. Da bei der 24 Stunden Betreuung auch hauswirtschaftliche Aufgaben übernommen werden, gilt die Dienstleistung nicht als professionelles Pflegeangebot.

 

Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege

Bei einer übergangsweisen Verhinderung einer privat pflegenden Person in der häuslichen Pflege kommt eine Verhinderungspflege in Betracht. Eine Verhinderungspflege kann sowohl von einem Pflegedienst als auch von einer Privatperson durchgeführt werden. Die Pflegekasse erstattet eine Verhinderungspflege für bis zu 42 Tage/sechs Wochen pro Jahr mit einem Betrag bis zu 1.612,00 €. Während der Dauer der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld weiterhin hälftig ausgezahlt.

Um von der Kostenerstattung für die Verhinderungspflege zu profitieren, muss der Pflegebedürftige seit mindestens sechs Monaten von Familienangehörigen oder Bekannten gepflegt werden sowie mindestens im Pflegegrad 2 eingestuft worden sein. Erfolgt die Verhinderungspflege durch einen professionellen Pflegeanbieter, bspw. einem ambulanten Pflegedienst, erstattet die Pflegekasse bis zu 1.612,00 € pro Jahr. Wird die vertretungsweise Verhinderungspflege jedoch von Familienangehörigen (zweiten Grades) übernommen, erstattet die Pflegekasse nur den 1 ½ -fachen Pflegegeldbetrag sowie nachgewiesene Aufwendungen wie Verdienstausfall oder Fahrtkosten bis zu dem Jahresbudget in Höhe von 1.612,00 €.

Im Zusammenhang mit der 24 Stunden Betreuung kommt die Erstattung der Kosten für eine Verhinderungspflege demnach nur dann in Betracht, wenn der kontinuierlich von einer privaten Pflegeperson versorgte Pflegebedürftige sich für die Zeit der Verhinderung an einen Anbieter für die 24 Stunden Betreuung wendet. Entscheidend ist hierbei die Konstellation des Einzelfalls.

Fällt eine private Pflegeperson kurzfristig aus, kommt auch eine Kurzzeitpflege in Betracht, die allerdings stationär erfolgt. Hierfür erstattet die Pflegeversicherung für einen Zeitraum von maximal 56 Tagen im Jahr Kosten für stationäre Aufenthalte bis zu 1.612,00 €. Wird die Kurzzeitpflege nicht benötigt, kann die Hälfte dieses Anspruchs auf die Verhinderungspflege gerechnet werden, um das Jahresbudget auf 2.418,00 zu erhöhen. Im umgekehrten Fall ist es aber auch möglich, den nicht benötigten Anteil an der Verhinderungspflege auf die Kurzzeitpflege zu übertragen, sodass stationäre Aufenthalte bis zu acht Wochen pro Jahr erstattet werden. Eine Antragstellung ist auch rückwirkend möglich. Wird kein Antrag gestellt, verfallen die Ansprüche mit Ablauf des Kalenderjahres.

 

24 Stunden Betreuung von der Steuer absetzen

Die bei der 24 Stunden Betreuung erbrachten Leistungen fallen unter die haushaltsnahen Dienstleistungen, die bei der Steuer geltend gemacht werden können. Haushaltsnahe Dienstleistungen können bis zu einem Betrag in Höhe von 4.000,00 € im Jahr mit der Einkommenssteuererklärung abgesetzt werden. Diese Ausgaben schmälern das zu versteuernde Einkommen und damit gleichzeitig die Steuerlast.

 

Kontakt

Für Deutschland:
  08000-180 100

(kostenlos, Mo-Fr 07:00 bis 19:00 Uhr)


Für andere Länder:
  +48 32 336 9060 (Polen)


  service@24stundenbetreut.com
  +49 (0)40 380 178 219 02 (Fax)
  Kontaktformular

 

 

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* verwendete Begriffe wie "24 Stunden Betreuung" und "24 Stunden Pflege" sind Arbeitstitel des Betreuungskonzepts, bedeuten aber keine Nonstop-Betreuung rund um die Uhr

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