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24-Stunden-Betreuung ©CareWorkSchon beim Einkauf Sorgfalt walten lassen.Eine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist Grundvoraussetzung für ein langes Leben. Das Altern selbst kann nicht verhindert werden; dennoch kann eine gesundheitsbewusste Lebensführung für mehr Vitalität und Lebensqualität sorgen.

Dass eine gesunde Ernährung im Alter die Basis dafür bildet, wissen auch die Haushaltshilfen und Pflegekräfte der CareWork. Als Betreuungskräfte aus Polen werden sie in deutschen Haushalten auch mit der Zubereitung von Mahlzeiten betraut, weshalb sie stets eine gesunde und insbesondere seniorengerechte Ernährung anstreben.

Altern – ein natürlicher Prozess

Altwerden muss nicht zwangsläufig mit Krankheiten begleitet werden. Viele Krankheiten entstehen nämlich auch durch jahrelange Missachtung der eigenen Ernährungsgewohnheiten. Natürlich kann nicht geleugnet werden, dass der menschliche Organismus altert. Der Körper verändert sich und auch die Leistungsfähigkeit nimmt ab.

Es kommt zu:

  • Anpassungsschwierigkeiten bei Lebensmitteln
  • Nachlassen der Sauerstoffversorgung in den Zellen
  • Schwäche der Bauspeicheldrüse mit Nachteilen in der Blutzuckerregulation
  • Einschränkungen von Leber und Nieren
  • Veränderungen in der Knochendichte und der Skelettmuskulatur
  • Schlechtere Verwertung von Nährstoffen und Vitaminen
  • Verringerung des Energiebedarfs und Gewichtszunahme
  • Probleme in der Fortbewegung
  • Nachlassen der Verdauungstätigkeit
  • Tendenz zu erhöhten Fett-, Harnsäure- und Cholesterin-Gehalten im Blut
  • Kauschwierigkeiten durch Zahnersatz
  • Schluckstörungen, Speiseröhrenentzündungen, Magenentzündungen
  • Verminderter Durst, Hunger und Appetit.


Vorsicht Fehlernährung

 Bei vielen Senioren tritt auch eine Form der „Unlust“ am Essen auf und der Appetit nimmt ab, weshalb die Pflegekräfte der CareWork immer bemüht sind, dem gesunden Ernährungsplan auch individuelle Lieblingsspeisen hinzuzufügen. Einfluss auf den Ernährungsstatus von Senioren nehmen jedoch auch soziale und psychische Faktoren.

Senioren, die Medikamente nehmen müssen, sind besonders gefährdet. Insbesondere klassische Rheuma-Medikamente stehen in der Kritik, chronische Entzündung im Magen-Darm-Trakt hervorzurufen. Auch Entwässerungstabletten gegen Herzschwäche und Bluthochdruck können zu Flüssigkeitsmängeln führen und Störungen im Elektrolythaushalt mit sich bringen.

Zu den Auswirkungen einer Fehlernährung bei Senioren gehören Über- oder Untergewicht, Flüssigkeitsmängel sowie Mangelerscheinungen in Bezug auf Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Eiweiß.

 

Seniorengerechte Ernährung bedeutet nicht Schonkost

 Gesunde Senioren brauchen keine Schonkost. Auf die individuelle Verträglichkeit der Lebensmittel muss jedoch geachtet werden. Bestehen jedoch gesundheitliche Einschränkungen, die beispielsweise wie bei Diabetes mellitus eine Diät voraussetzen, muss dies bei der Verpflegung Berücksichtigung finden.

Neben der Verträglichkeit und des Geschmacks sollte die gesunde Ernährung von Senioren beinhalten, dass

  • die eingeschränkten Funktionen berücksichtigt werden,
  • die Verdauung gefördert wird,
  • die Organfunktionen unterstützt werden,
  • alle notwendigen Nährstoffe enthalten sind,
  • Widerstandskräfte gestärkt werden,
  • die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit gesteigert wird und
  • die genutzten Lebensmittel von höchstmöglicher Qualität sind.

Trotzdem bedeutet dies nicht, dass eine ausgewogene Ernährung von alten Menschen kompliziert oder aufwendig sein muss.

 

Ernährung dem Alter anpassen

 Zunächst gilt es, den alterstypisch sinkenden Energiebedarf bei der Ernährung zu berücksichtigen. Der Kalorienbedarf nimmt mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab, wobei bei Menschen zwischen 55 und 75 Jahren von einer Abnahme zwischen - 15 % und 25 % gerechnet wird und Senioren über 75 Jahre sogar bis zu 35 % weniger Energie benötigen. Geschieht dies nicht, ist Übergewicht die Folge. Angestrebt wird jedoch ein Normalgewicht, welches Stoffwechsel, Gelenke sowie das Herz-Kreislauf-System schont.

Beim Nährstoffbedarf im fortgeschrittenen Alter gilt die Faustregel: Ausreichend Eiweiß und Kohlenhydrate, aber sparsam bei Fett!

Senioren benötigen etwa 0,9 bis 1,1 g hochwertiges Eiweiß pro Kilogramm Normalgewicht, was im Durchschnitt etwa 50 bis 70 g pro Tag entspricht. Die Betreuungskräfte der CareWork greifen deshalb häufig auf mageren Fisch, mageres Fleisch, Milch sowie Milchprodukte, Eier, Sojaprodukte, Hülsenfrüchte oder die Kombination aus Kartoffeln und Eiern zurück.

Gut geeignet ist sind beispielsweise Kombinations-Mahlzeiten wie Spinat mit Kartoffeln und Rührei, Milchreis, Pellkartoffeln mit Kräuterquark oder Kartoffelauflauf mit Gemüse und Käse überbacken.

Die Sache mit dem Fett

 Oft vertragen Senioren Fett und fettige Speisen nicht mehr so gut. Empfohlen wird eine Gesamtzufuhr von weniger als 80 g pro Tag, wobei unbedingt auch auf versteckte Fette in Gebäck und Speisen geachtet werden sollte. Bei Fetten sollte auf kaltgepresste Pflanzenöle wie Olivenöl, Distelöl oder Sonnenblumenöl zurückgegriffen werden. Als Streich- oder Zubereitungsfett kann Butter oder ungehärtete Pflanzenmargarine genutzt werden. Scharf angebratenes Fleisch ist für viele ältere Menschen hingegen eher schwer verdaulich.

<h3>Kohlenhydrate – Vollkorn ist Trumpf!

Kohlenhydrate sind in pflanzlichen Lebensmitteln wie Kartoffeln, Gemüse und Getreide sowie in Vollkornprodukten enthalten. Aber auch Zucker aus Getränken, Gebäck und Kuchen gehört zu den Kohlenhydraten.

Kohlenhydrate aus Vollkornprodukten sind aufgrund ihres hohen Gehalts an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien besonders wertvoll. Das klassische Vollkornbrot, die Vollkornnudeln oder auch der Vollkornreis eignet sich daher hervorragend für die Ernährung von Senioren. Gerne greifen die Betreuungskräfte der CareWork bei der 24-Stunden-Betreuung auf Vollkornflocken zum Frühstück oder Abendessen zurück. Diese können ideal mit Milch, Joghurt sowie Obst und Beeren kombiniert werden, was leicht bekömmlich ist und gleichzeitig wichtige Nährstoffe liefert. Empfindliche Mägen vertragen jedoch auch Vollkornbreie, Speisen mit Hirse, Knäckebrot oder Grahambrot.

Süß in Maßen – nicht in Massen!

Zucker, Honig und zuckerhaltige Nahrungsmittel sollten sparsam eingesetzt werden. Zum Nachtisch oder bei der Kuchentafel kann jedoch auf leichte Hefekuchen, Quarkkuchen oder Obstkuchen zurückgegriffen werden. Süße Früchte wie Trockenobst oder Bananen helfen darüber hinaus ebenfalls, den Appetit auf Süßes zu stillen.

Vitamine für Leistungsfähigkeit

Vitamine und Mineralien sind an nahezu allen Körperfunktionen beteiligt. Mangelerscheinungen äußern sich in häufigen Infekten, Müdigkeit oder Antriebslosigkeit. Alle vollwertigen Nahrungsmittel enthalten Vitamine, wobei Gemüse, Obst und Vollkornprodukte besonders hervorstechen.

Haferflocken und Hülsenfrüchte liefern beispielsweise viel Vitamin B1, während Kartoffeln und Vollkornbrot Vitamin B2 enthalten. Ein guter Lieferant für Vitamin B6 sind hingegen Walnüsse und Fisch, während Rindfleisch und fette Fische wie Makrele, Lachs und Hering viel Vitamin B12 bieten. Obst (insbesondere Zitrusfrüchte) und Gemüse ist bekannt für seinen hohen Vitamin C-Gehalt, während Vitamin D in Milch, Fisch und Käse zu finden ist.

Aber auch Calcium, Kalium, Jod und Eisen sind bei der Ernährung von Senioren wichtig. Calcium ist in vielen Milchprodukten enthalten, während sich für die Versorgung mit Kalium eher Kartoffeln, Hülsenfrüchte und Bananen anbieten. Auch Jod kann nicht nur in Form von Jodsalz, sondern auch mittels Seefisch verabreicht werden. Das für die Blutbildung so wichtige Eisen ist hingegen in nahezu allen Fleischsorten und Vollkornprodukten enthalten.

Viel Trinken!

Viele Senioren trinken zu wenig und verspüren kaum Durst. Es sollte darauf geachtet werden, dass am Tag mindestens 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit aufgenommen werden. Hierfür eignet sich insbesondere stilles Mineralwasser, Tee aus Kräutern/Früchten, Molke oder verdünnte Fruchtsäfte.

Milch ist hingegen nicht als Getränk, sondern als hochwertiges Nahrungsmittel mit Nährstoffen wie Calcium und Fett zu betrachten. Milch eignet sich aber nicht zur Deckung des täglichen Flüssigkeitsbedarfs.

Kaffee und schwarzer Tee sowie Alkohol sollten nur in kleinen Mengen genossen werden, wobei gegen ein Glas Wein oder Bier bei entsprechender Verträglichkeit nichts einzuwenden ist. Im Gegenteil kann ein Glas Wein oder Bier am Abend beim Einschlafen helfen, wobei in Bezug auf Alkohol unbedingt auf die Vermeidung einer Gewöhnung geachtet werden muss.

 

24-Stunden-Betreuung mit Ernährungsmanagement

Bei der CareWork handelt es sich um einen Direktanbieter im Bereich der 24-Stunden-Betreuung durch Betreuungskräfte aus Polen. Das Leistungsspektrum des Unternehmens und seiner Betreuungskräfte richtet sich ausnahmslos an die Wünsche, Ansprüche und Bedürfnisse der Kunden. In der Regel übernehmen die Betreuerinnen aus Polen jedoch auch die Zubereitung aller Mahlzeiten, helfen beim Essen sowie Trinken und erledigen auf Wunsch auch die entsprechenden Einkäufe. So kann, sofern die zu betreuende Person und dessen Angehörige einverstanden sind, eine seniorengerechte Ernährung vorgeschlagen und auch durchgeführt werden.
Mehr Informationen zur 24-Stunden-Betreuung stellt die CareWork unter www.24stundenbetreut.com bereit.

Kontakt

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