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Forsa-Studie warnt vor Überlastung

Kleidung anreichen; 24h-PflegeHilfe beim AnziehenZeit ihres Lebens stand Katharina J. mit beiden Beinen fest im Leben. Job als Kassiererin, Haushalt mit großem Garten und nicht zuletzt drei Kinder hat die heute 67 Jahre alte Münchnerin irgendwie erfolgreich unter einen Hut gebracht. Erst vor drei Jahren hat die passionierte Wanderfreundin ihren Ehemann Ernst im Alter von 69 Jahren durch einen Schlaganfall verloren, was ihr kurzzeitig den Boden unter den Füßen nahm. Doch durch die Ablenkung von ihren Kindern – und mittlerweile vier Enkelkindern - fand Katharina zurück aus der Depression.

Katharinas Kinder waren es auch, die die ersten Symptome wahrgenommen haben. Die Mutter hatte drei Mal ihren Schlüssel verloren, einmal die Tasche beim Einkaufen vergessen und konnte zwischendurch die Enkel nicht mehr auseinander halten. Noch größer war der Ärger aber, als Katharina die Rente für den ganzen Monat von der Bank abgeholt hatte und zu Hause nicht mehr wusste, wo das Geld war. Gemeinsam mit ihren Kindern suchte sie den ganzen Haushalt ab und fand - zunächst zur allgemeinen Belustigung - den Umschlag mit den Geldscheinen im Kühlschrank. Doch so lustig war die Situation im Nachhinein gar nicht, denn Katharina war nicht bloß verwirrt, sondern erhielt auf Drängen ihrer Kinder nur einen Monat später die Diagnose vom Doktor – Alzheimer!

Demenz - und jetzt?

Aktuell leben rund 1,2 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung in Deutschland. Etwa zwei Drittel von ihnen werden zu Hause von ihren Familienangehörigen betreut. So taten es auch die drei Kinder von Katharina, die sich bei der Betreuung ihrer dementen Mutter zunächst abwechselten.

Bei einer Kranken- und Seniorenbetreuung durch Angehörige kann es schnell zu einer Überforderung kommen. In einer Forsa-Studie* zum Thema gaben 40 % von 1000 Teilnehmern an, unter depressiven Phasen zu leiden. Hautnah erlebten dies auch die Kinder von Katharina, deren Gesundheitszustand sich im Laufe der Zeit verschlechterte, was bei zahlreichen Demenzerkrankungen zum normalen Krankheitsverlauf gehört.

Noch schlimmer als die Haushaltsführung oder die körperlichen Anstrengungen, die mit etwa 80 kg Körpergewicht nicht leicht bei der Körperpflege zu unterstützende Mutter, empfanden alle drei Kinder die psychische Belastung durch die Wesensveränderung der Mutter:
Entweder war sie unruhig oder zog sich komplett zurück und lebte in einer Scheinwelt. Die früher so lebenslustige und fröhliche Frau hatte plötzlich sogar Phasen, in denen sie böse schimpfte, fluchte, aus dem Haus floh oder sogar die Körperhygiene verweigerte. Den Kindern wurde ihre eigene Mutter völlig fremd und die Enkelkinder erkannten ihre Oma nicht mehr. Keiner wusste so richtig, wie mit der kranken Mutter umzugehen ist. Nur noch in wenigen Phasen am Tag konnten ihre Kinder zu ihr „durchdringen“ und empfanden dies als äußerst irritierend. Am Rande der Verzweiflung wandte sich die Familie an die CareWork und traf mit einer 24-Stunden-Betreuung die für alle Beteiligten richtige Wahl.

24-Stunden-Betreuung durch "bekannte" Fremde

Angehörige haben naturgemäß eine starke emotionale Bindung zum erkrankten Familienmitglied, die bei starken Wesensveränderungen schnell zur psychischen Überforderung führt. Hinzu kommt, dass bei pflegenden Angehörigen der Alltag schnell vom Pflegebedürftigen abhängig gemacht wird. Pflichten leiden und Freiräume wie Hobbys oder Freizeitvergnügen werden gänzlich aufgegeben, obwohl gerade dann eine Auszeit dringend nötig wäre. Scham und Isolation entstehen dann automatisch und führen nicht selten zu Depressionen.

Die von der CareWork entsandten Haushaltshilfen aus Polen und Pflegekräfte haben jedoch noch nicht diese emotionale Bindung zu den Pflegebedürftigen, sondern entwickeln diese in einer professionellen Weise erst im Laufe der Betreuung. Sie nehmen sich als Betreuungskraft daher auch Geschimpfe und andere negativ bewertete Äußerungen nicht so sehr zu Herzen, wie es Familienangehörige tun. Für die 24h Pflegekraft der CareWork und der oder dem Patienten beginnt der soziale Kontakt also ganz neu, ist nicht vorbelastet und passt sich flexibel den aktuellen Geschehnissen an.

Im Falle von Katharina haben dies die polnischen Haushaltshilfen Elena und Weronika übernommen, die sich alle drei Monate im Zuhause von Katharina abwechseln. Die Kinder haben für die Betreuung ein altes Kinderzimmer im Haus der Mutter hergerichtet, sodass sich Elena oder Weronika auch einmal zurückziehen können und trotzdem immer erreichbar sind. Beide Haushaltshilfen kommen gut mit Katharina zurecht und sorgen für optimale Lebensumstände in allen Bereichen. Sie kümmern sich um den Haushalt, gehen gemeinsam mit Katharina einkaufen und kochen alle Mahlzeiten.

Die 54 Jahre alte Elena ist für Katharina zwischenzeitlich eine Vertraute geworden, während die mit 33 Jahren weitaus jüngere Weronika ein etwas distanzierteres, aber sehr herzliches Verhältnis zu Katharina pflegt. Gemeinsame Spieleabende, das sonntägliche Tatort-Gucken oder das Backen im Advent gehören bei allen zu den fest eingeplanten Ritualen, die Katharina sehr viel bedeuten. Insgesamt präsentiert sich Katharina durch den geregelten Alltag in einem ordentlichen Umfeld sowie der Kontrolle von Flüssigkeitsaufnahme und ärztlich verordneten Medikamenteneinnahme sehr ausgeglichen und zufrieden.

Entlastung von Angehörigen erfordert Loslassen-Können

Familienangehörige fühlen sich in einem Höchstmaß gegenüber den Pflegebedürftigen verpflichtet. Ihnen fällt es schwer, die eigentlich selbst auferlegten Verpflichtungen an jemand Fremdes abzugeben und professionelle Hilfe anzunehmen.

Auch Katharinas Kinder waren zu Beginn der 24-Stunden-Betreuung misstrauisch und beobachteten alle Vorgänge mit Argusaugen. Vom Einweisen in die spezielle Frisuren-Technik für die Mutter bis hin zur Übergabe von Rezeptbüchern mit Lieblingsspeisen war es allen drei Kindern deutlich anzumerken, dass ihnen das Loslassen der sprichwörtlichen Zügel schwer fällt. Sie konnten sich jedoch in den ersten Monaten auch ein eigenes Bild von der Qualität beider Betreuungskräfte bei der Pflege ihrer Mutter machen, sodass die Last langsam aber sicher von den Schultern der Kinder gefallen ist. Mittlerweile wissen alle drei Kinder ihre Mutter in sicheren Händen und sind häufig mit den Enkelkindern zu Gast. Dann nämlich, wenn Katharina nicht gerade mit Elena Gemüse im Garten erntet oder Weronika beim Kartenspiel schlägt, freut sie sich immer über Besuch.

Für mehr Informationen zur Vermittlung und 24-Stunden-Betreuung: www.24stundenbetreut.com

*Quelle: Forsa-Studie im Auftrag der Compass Pflegeberatung, Köln, Juli 2015, abrufbar unter: http://www.compass-pflegeberatung.de/fileadmin/user_upload/Kurzauswertung_Forsa-Befragung_20150715.pdf (Stand 29.10.2015).

Foto: ©CareWork
  

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