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© PA - Fotolia.comKrankenhausaufenthalt ist nicht immer leicht zu bewältigenGut vorbereitet ins Krankenhaus – eine Checkliste für den Krankenhausaufenthalt

Wenn Senioren ins Krankenhaus müssen, gibt es zahlreiche Details zu beachten. Je nach Gesundheitszustand des älteren Menschen kümmern sich Angehörige oder im Falle einer 24-Stunden-Betreuung die Betreuungskräfte um die Vorbereitung des Krankenhausaufenthaltes. Worauf dabei geachtet werden sollte und welche Unterlagen oder Dokumente erforderlich sind, haben wir hier in unseren Tipps für den Krankenhausaufenthalt zusammengestellt:

Checkliste für den Krankenhausaufenthalt – die Vorbereitung

Vor verschiedenen Therapie- und Diagnoseverfahren ist es bereits vor dem Aufenthalt im Krankenhaus notwendig, Medikamente abzusetzen oder nüchtern zu bleiben. Sinnvoll wäre es, wenn entsprechende Erkundigungen vorab eingeholt werden.

Dabei sollte der behandelnde Arzt auch auf das Vorhandensein von Erkrankungen wie Diabetes sowie über benötigte Hilfsmittel wie Prothesen oder Herzschrittmachern aufmerksam gemacht werden, um dessen Einfluss auf die geplante Untersuchung und Behandlung abschätzen zu können.

Bei geh- oder sehbehinderten Menschen sowie Patienten mit Demenz sollte sichergestellt werden, dass die Gehflächen im Krankenhausbereich frei von Hindernissen sind. Durch einen Anruf bei der Klinik kann gezielt nach Aufzügen, Rampen oder hilfsbereiten Mitarbeitern gefragt werden.

Um eine optimale Verständigung beim Krankenhausaufenthalt zu gewährleisten, sollten sich Menschen anderer Muttersprache oder mit Sprachschwierigkeiten vorab erkundigen, ob Dolmetscher oder Klinikpersonal mit Sprachkenntnissen Abhilfe schaffen kann. Sehbehinderte Senioren profitieren von Informationen in großer Schrift oder Blindenschrift. Alternativ kann eine selbst gewählte Vertrauensperson mit zum Krankenhaus kommen und vermittelnd einschreiten.

Der Wunsch nach Zusatzleistungen wie Einbettzimmern oder Chefarztbehandlungen müssen im Vorfeld angemerkt werden. Diese Wahlleistungen sind abhängig vom Angebot und mit Zusatzkosten verbunden.

Unterlagen und Dokumente für den Krankenhausaufenthalt

  • Personalausweis/Reisepass,
  • Krankenversicherungskarte oder Karte der privaten Versicherung,
  • Informationen über den Hausarzt inklusive Anschrift und Telefonnummer,
  • Krankenhauseinweisung bei stationär geplantem Krankenhausaufenthalt,
  • Unterlagen zur bisherigen Behandlung der Erkrankung (Röntgenbilder, Laborbefunde, Röntgenpass),
  • Aktueller Überweisungsschein bei ambulantem Krankenhausaufenthalt,
  • Zuzahlungsbefreiung der Krankenkasse (falls vorhanden),
  • Kostenübernahme durch das Sozialamt (falls vorhanden),
  • Informationen über einen Angehörigen inklusive Telefonnummer für den Fall einer Benachrichtigung,
  • Liste über die aktuellen Medikamente mit Dosierung,
  • Pässe und Ausweise wie Marcumar-, Impf-, Mutter-, OP- oder Allergie-Pass sowie Diabetiker-, Organspende- oder Herzschrittmacher-Ausweis,
  • Berichte früherer Krankenhausbehandlungen,
  • bei Patienten in Pflege oder Betreuung: Kontaktdaten der Einrichtung,
  • bei Arbeitsunfällen: Angaben zur Berufsgenossenschaft,
  • Versicherungsnachweis über Krankenhaustagegeldversicherung, falls vorhanden,
  • Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung, falls vorhanden.

Persönliche Dinge, die Senioren im Krankenhaus benötigen

  • Artikel für Körperpflege und Hygiene,
  • Kleidung (Unterwäsche, Strümpfe, Schlafwäsche, bequemer Haus- oder Jogginganzug und Kleidung für den Tag der Entlassung),
  • Hilfsmittel wie Brille, Hörgeräte und Gehhilfen,
  • Unterhaltungsmedien wie Bücher, Musik, Handarbeitszeug und Zeitschriften.

Nicht in der Checkliste für den Krankenhausaufenthalt berücksichtigt werden Handys und Smartphones, da eine entsprechende Nutzung nicht in jedem Krankenhaus gestattet wird. Außerdem sollten Wertsachen wie Schmuck, größere Bargeldbeträge und Kreditkarten nicht mitgenommen werden.

Tipps für den längeren Krankenhausaufenthalt

Wenn ein längerer Aufenthalt im Krankenhaus ansteht, sollten rechtzeitig folgende Dinge geklärt werden:

  • Verwandte, Nachbarn, Freunde, Arbeitgeber und insbesondere der Pflegedienst oder die Ansprechpartner der 24-Stunden-Betreuung sollten über die Abwesenheit informiert werden. Bei unerwarteten Einlieferungen ins Krankenhaus kann die Stationsleitung gebeten werden, eine nahestehende Person zu benachrichtigen, die sich um Unterlagen und persönliche Dinge bemühen kann.
  • Beauftragung einer Vertrauensperson oder Haushaltshilfe, die sich während des Krankenhausaufenthaltes um Wohnung, Haustiere und die Post kümmert.
  • Sicherstellung, dass während des Krankenhausaufenthaltes die Lebenshaltungskosten weiterhin ausgeglichen oder abgebucht werden.
  • Klärung, ob Termine abgesagt oder verschoben werden müssen.
  • Planung für den Fall, dass nach dem Krankenhausaufenthalt eine besondere Hilfe von Pflegediensten oder alternativen Pflegekonzepten erforderlich wird, wobei auch über Hilfsmittel wie Rollstühle und Pflegebetten sowie deren Beantragung bei der Krankenkasse nachgedacht werden sollte.

Anreise und Aufnahme

Vor dem Krankenhausaufenthalt sollten sich Patienten frühzeitig informieren, wie sie zur Klinik kommen und wie lange die Anfahrt dauert. Körperlich eingeschränkte Patienten müssen vorab klären, ob sie ein Taxi bestellen oder sich anderweitig fahren lassen können. Gleiches gilt für die Abholung nach dem Aufenthalt.

Die Aufnahme im Krankenhaus wird in der Regel vom Verwaltungspersonal des Krankenhauses unterstützt, die gemeinsam mit dem Patienten die Formalitäten klären. Das Verwaltungs- oder auch Stationspersonal fragt in diesem Zusammenhang auch nach besonderen Ernährungsgewohnheiten, Unverträglichkeiten und sonstigen Details.

Jeder Patient hat auch im Vorfeld ein Recht auf ein Aufklärungsgespräch mit dem behandelnden Arzt, was die eigentliche Behandlung betrifft. Bei operativen Eingriffen wird das Aufklärungsgespräch mit dem behandelnden Anästhesisten sowie dem Chirurgen geführt, die auch über die mit dem Eingriff verbundenen Risiken aufklären. Nach diesen Gesprächen wird der Patient durch seine Unterschrift gebeten, die durchgeführte Aufklärung und die Einwilligung in die geplante Behandlung zu bestätigen.

Entlassung und Nachsorge

Schon vor dem Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus sollte die Nachsorge durch potenziell notwendige Folgebehandlungen geklärt werden, was beispielsweise die Beantragung eines Pflegegrades, eine Rehabilitationsmaßnahme oder andere Anschlussbehandlungen betrifft. In jedem Krankenhaus gibt es einen Sozialdienst, der bei derartigen Angelegenheiten behilflich sein kann.

Am Ende des Krankenhausaufenthaltes steht das Entlassungsgespräch mit dem behandelnden Arzt, in dem Fragen nach der medizinischen Nachsorge und weiteren Behandlungen beantwortet werden sollten. Auch die Einnahme und Dosierung von Medikamenten wird in diesem Gespräch erörtert.

Zusätzlich erhält der Patient den Arztbrief, der dem Hausarzt oder anderen mit der Weiterbehandlung beauftragten Ärzten einen Überblick über den gesundheitlichen Zustand verschafft und einen Rückblick über den Krankheitsverlauf gewährt. Des Weiteren empfiehlt der Arzt darin weitere Therapien und Behandlungen.

Da das Original des Arztbriefes in der Regel dem Hausarzt übermittelt wird, ist die Anfertigung einer Kopie sinnvoll. Dann nämlich können pflegende Angehörige, Pflege- oder Betreuungskräfte aus der 24-Stunden-Betreuung ihre Leistungen nahtlos dem aktuellen Gesundheitszustand anpassen.

Wenn noch keine 24-Stunden-Betreuung beauftragt worden ist, erstellt die CareWork gerne ein individuelles Angebot und informiert unter www.24stundenbetreut.com über weitere Details.

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