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Oma und Opa sitzen auf einer BankViele Senioren und Pflegebedürftige haben das Bedürfnis, trotz Alter und Krankheit in ihrer gewohnten Umgebung zu verbleiben. Die eigenen vier Wände verleihen ihnen Sicherheit und auch die routinierten Alltagsabläufe tragen zum persönlichen Wohlbefinden bei. Es wundert daher nicht, dass viele Menschen eine häusliche Pflege favorisieren, wenn sie danach gefragt werden, wie ihre Versorgung im Bedarfsfall sichergestellt werden soll.

 

Ein Großteil der pflegebedürftigen Menschen wird zu Hause von den eigenen Familienangehörigen gepflegt. Häufig springen Freunde und Bekannte zwischendurch ein oder aber ein ambulanter Pflegedienst wird für eine notwendige medizinische Fachpflege bestellt. Die häusliche Pflege stellt Angehörige vor große psychische, physische und organisatorische Herausforderungen. Unterstützt werden Konzepte der häuslichen Pflege jedoch in vielen Bereichen, u.a. auch durch die Pflegeversicherung.

 

Definition des pflegenden Angehörigen

Die Pflegeversicherung knüpft ihre Leistungen in der häuslichen Pflege an bestimmte Voraussetzungen und richtet sich damit eher an Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad zwischen 2 und 5. Als pflegende Angehörige gelten darüber hinaus nur Familienangehörige, Nachbarn, Freunde und Verwandte, die sich nach den gesetzlichen Vorgaben moralisch zur Pflege verpflichtet fühlen.

Des Weiteren gilt als Voraussetzung, dass die Pflegetätigkeit nicht erwerbsmäßig und ohne Bezahlung durchgeführt wird. Das bei einem Pflegegrad zwischen 2 und 5 ausgezahlte Pflegegeld darf jedoch an die pflegenden Angehörigen weitergegeben werden. Die Pflege selbst muss im häuslichen Umfeld beim Pflegebedürftigen selbst, bei der Pflegeperson oder aber im Rahmen des betreuten Wohnens stattfinden. Wichtig ist auch, dass für die Pflegetätigkeit mindestens 10 Stunden in der Woche aufgewendet werden, was auch dank des Additionspflege-Prinzips ruhig durch mehrere Pflegepersonen erfolgen kann. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, stehen verschiedene Leistungen aus der Pflegeversicherung zur Verfügung.

 

Kurzzeitpflege – vorübergehende Pflege in stationärer Einrichtung

Pflegebedürftige mit Pflegegrad zwischen 2 bis 5 können sich bis maximal acht Wochen im Jahr im Rahmen der Kurzzeitpflege vollstationär in einer Pflegeeinrichtung versorgen lassen, wenn es für die häusliche Pflege in dieser Zeit keine Versorgungsmöglichkeit gibt.

Kaffee trinkenDiese Möglichkeit zur stationären Unterbringung soll pflegende Angehörige entlasten, um beispielsweise eine kleine Auszeit von der Pflege nehmen zu können. Gleiches gilt, wenn pflegende Angehörige selbst krank werden oder aber der Pflegebedürftige nach einem Krankenhausaufenthalt für einen gewissen Zeitraum intensiv nachbetreut werden muss und deshalb auf medizinische Fachpflege angewiesen ist. Unter gewissen Voraussetzungen ist es seit 2016 auch ohne Vorhandensein eines Pflegegrades möglich, eine Kurzzeitpflege bewilligt zu bekommen, was insbesondere für die Pflege nach einer schweren Krankheit oder nach einem Klinikaufenthalt gilt.

Während der Zeit der Kurzzeitpflege wird das Pflegegeld zur Hälfte weiter ausgezahlt. Bei Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 1 soll nach Auffassung der Pflegeversicherung der monatliche Entlastungsbetrag in Höhe von aktuell 125,00 € dazu dienen, eine Kurzzeitpflege zu finanzieren. Für Pflegebedürftige der restlichen Pflegegrade übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten für eine Kurzzeitpflege bis zu 1.612,00 € jährlich. Die Leistungen für die Kurzzeitpflege können mit den Leistungen für die Verhinderungspflege, auf die gleich noch eingegangen wird, kombiniert werden.

 

Verhinderungspflege – wenn Angehörige verhindert sind

Haben pflegende Angehörige selbst Arzttermine, müssen ins Krankenhaus oder möchten in Urlaub fahren, so besteht die Möglichkeit, Pflegebedürftige mit einem Pflegegrad zwischen 2 und 5 über die Verhinderungspflege betreuen zu lassen.Voraussetzung hierfür ist, dass der Pflegebedürftige mindestens den Pflegegrad 2 vorweisen kann und bereits länger als ein halbes Jahr von Angehörigen in der häuslichen Pflege versorgt wird.

Eine Verhinderungspflege kann sowohl in einer stationären Pflegeeinrichtung als auch von einem ambulanten Pflegedienst oder durch Freunde, Nachbarn und Verwandte durchgeführt werden. Erstattet werden von der Pflegeversicherung die jeweiligen Leistungskosten, die angefallenen Fahrtkosten und der Verdienstausfall bis zu einem Betrag in Höhe von maximal 1.612,00 € pro Jahr. Auf den 1,5-fachen Betrag des Pflegegeldes beschränkt wird die Leistung, wenn die Pflegevertretung aus dem eigenen Haushalt stammt oder durch einen Verwandten bis einschließlich des zweiten Verwandtschaftsgrads vorgenommen wird.

 

Tagespflege und Nachtpflege – Förderung von Pflegebedürftigen und Ruhepol für Angehörige

Angebote der Tagespflege und Nachtpflege haben tagsüber den Vorteil, dass Pflegebedürftige durch sinnvolle Unterhaltung und professionelle Therapien vom Alltag abgelenkt werden. Von der Nachtpflege profitieren wiederum pflegende Angehörige, da sie in dieser Zeit von ihren Aufgaben entbunden werden und in Ruhe schlafen können, da sie ihre Schützlinge in Sicherheit wissen. Insbesondere bei Pflegebedürftigen mit Demenz, die tendenziell häufig nachts unruhig sind, kann eine Nachtpflege eine große Entlastung darstellen.

Fahrrad fahrenEine Tagespflege ist jedoch auch dann geeignet, wenn pflegende Angehörige tagsüber noch einem anderen Beruf nachgehen. Beide Pflegekonzepte sind im Gegensatz zur Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege eher auf eine kontinuierliche Nutzung ausgelegt. Bei diesen Konzepten handelt es sich um eine teilstationäre Pflege in einer Einrichtung, die mit der häuslichen Pflege kombiniert wird. Sie kann jeden Tag, jede Nacht oder auch für einzelne Tage und Nächte in der Woche in Anspruch genommen werden.

Bei der Tages- und Nachtpflege fallen Betreuungskosten und Kosten für die medizinische Fachpflege an, die die Pflegeversicherung bis zum Höchstbetrag des jeweiligen Pflegegrades übernimmt. Beim Pflegegrad 1 werden keine Leistungen für die Tagespflege oder Nachtpflege erstattet. Bei Pflegegrad 2 zahlt die Pflegeversicherung aktuell bis zu 689,00 €, bei Pflegegrad 3 bis zu 1.298,00 €, bei Pflegegrad 4 bis zu 1.612,00 € und bei Pflegegrad 5 sogar bis zu 1.995,00 €. Das Pflegegeld wird unabhängig davon gezahlt. Die Kosten für Essen und Unterkunft müssen jedoch selbst getragen werden.

 

Kombination mit ambulantem Pflegedienst für medizinische Fachpflege

Eine häusliche Pflege durch Angehörige kann mit den Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes kombiniert werden. Diese Kombination bietet sich insbesondere dann an, wenn der Pflegebedürftige aufgrund seines Gesundheitszustandes auf medizinische Fachpflege angewiesen ist, die Angehörige nicht leisten können und dürfen.

Je nach Unternehmen bieten mobile Dienste auch die Unterstützung bei der Grundpflege an. Sie helfen beim Baden und Duschen, beim An- und Ausziehen oder haben auch die Zubereitung von Mahlzeiten und andere hauswirtschaftliche Dienstleistungen im Portfolio.

Unterschieden werden muss hierbei in häuslicher Pflege, die über die Pflegeversicherung beantragt und abgerechnet wird, und der häuslichen Krankenpflege, die durch Ärzte verordnete medizinische Fachpflege-Leistungen beinhaltet und daher auch mit der Krankenversicherung abgewickelt wird. Eine Hauskrankenpflege bietet sich im Übrigen auch dann an, wenn ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus vermieden oder verkürzt werden soll.

 

24 Stunden Betreuung als Allround-Alternative

 Eine große Entlastung für pflegende Angehörige sind Haushaltshilfen und Betreuungskräfte aus Polen oder anderen osteuropäischen Staaten, wie sie im Rahmen der sogenannten 24 Stunden Betreuung beispielsweise auch von der CareWork vermittelt und auf legale sowie TÜV-zertifizierte Weise entsendet werden.

Ein Team aus mehreren ausgesuchten Betreuungskräften wechselt sich in regelmäßigen Intervallen von zwei bis drei Monaten im deutschen Haushalt ab. Die jeweils eingesetzte Betreuungskraft zieht für die Dauer ihres Auftrages mit in den zu betreuenden Haushalt ein und übernimmt dort die vereinbarten Aufgaben in Haushalt und Grundpflege. Die Betreuerinnen in der häuslichen Pflege kümmern sich um die Reinigung von Wohnung oder Haus, gehen auf Wunsch einkaufen, bereiten die Mahlzeiten zu und helfen auch dann weiter, wenn Pflegebedürftige nicht mehr alleine essen oder die Körperhygiene durchführen können.

Pflegebedürftige profitieren bei der 24 Stunden Betreuung aber auch davon, dass die Betreuungskraft als Ansprechpartner vor Ort ist und durch Spaziergänge oder Gesellschaftsspiele für Unterhaltung sorgen kann. Bei diesem alternativen Betreuungskonzept müssen Angehörige daher kaum noch Aufgaben in Haushalt und Pflege übernehmen und können sich auf Besuche und Freizeitaktivitäten mit den Pflegebedürftigen konzentrieren.

Eine 24 Stunden Betreuung ist in vielen Fällen und bei vielen Erkrankungen möglich. Auch dieses Konzept kann mit einem ambulanten Dienst für die medizinische Fachpflege kombiniert werden, sodass alle Bedürfnisse und Ansprüche unkompliziert abgedeckt werden können. Mehr Informationen finden Sie unter www.24stundenbetreut.com.

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* verwendete Begriffe wie "24 Stunden Betreuung" und "24 Stunden Pflege" sind Arbeitstitel des Betreuungskonzepts, bedeuten aber keine Nonstop-Betreuung rund um die Uhr

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