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Frühstück und Tee©Margot Kessler/pixelio.deEtwa 25 % der Menschen mit Alzheimer oder einer anderen Demenzerkrankung sind mangelernährt. Zu den Gründen hierfür gehören Schluckbeschwerden, Appetitlosigkeit oder auch Schwierigkeiten beim Umgang mit Besteck. Einige Demenzkranke vergessen schlicht auch, regelmäßige Mahlzeiten zu sich zu nehmen und erhalten dadurch nicht die Nährstoffe, die der Körper so dringend benötigt.

Durch einfache, aber wirksame Maßnahmen können Menschen mit Demenz jedoch animiert werden, wieder gerne und vor allem ausreichend zu essen:

 

Essen in Gesellschaft und mit Struktur

Gemeinsame Mahlzeiten in der Familie oder in der stationären Unterbringung sind für Demenzpatienten sehr wichtig. Die Gesellschaft fördert den Appetit, tut den Menschen gut und bedeutet gleichzeitig auch, dass immer jemand helfen kann, wenn das Zurechtschneiden der Speisen nicht mehr gelingen will.

Im Stadium beginnender Demenz versorgen sich Menschen noch oft selbst. Zwar sollte diese Selbstständigkeit unterstützt und möglichst erhalten werden, bedarf andererseits aber auch der Kontrolle. Im Idealfall prüft die Familie, ob der erkrankte Angehörige mit dem Einkauf zurechtkommt, vernünftige Lebensmittel zu Hause hat und seine Mahlzeiten auch tatsächlich zubereitet sowie einnnimmt. Geschieht dies nicht mehr, kann die Familie helfend eingreifen oder einen Mahlzeiten-Dienst beauftragen.

 

Das Problem der Appetitlosigkeit

Es gibt viele Gründe, warum Menschen mit Alzheimer an mangelndem Hungergefühl leiden können. Hierzu gehören beispielsweise chronische Schmerzen, Sodbrennen, Zahnprobleme oder Verstopfung, was unbedingt ärztlich abgeklärt werden sollte. Auch einige Medikamente können Appetitlosigkeit als Nebenwirkung zur Folge haben, weshalb eine Alternative gesucht werden muss.

Um das natürliche Hungergefühl zu steigern, haben sich regelmäßige Spaziergänge oder auch ein übersichtlich und dennoch hübsch gedeckter Tisch bewährt. Auch ansprechend angerichtete und gut erkennbare Speisen können dabei helfen, den Appetit zu locken. Fingerfood wie geschnittenes Obst oder kleine Sandwiches sind hilfreich sein, wenn es mit dem Besteck nicht mehr funktioniert. Wenn Alzheimerpatienten ihr Essen einfach mit der Hand greifen können, entbehrt sich die für viele als unwürdig oder peinlich empfundene Hilfe durch Angehörige oder Pflegepersonal.

 

Ruhig zu Lieblingsspeisen greifen

Insbesondere bei Demenzpatienten ist es sinnvoll, auf die persönlichen Vorlieben bei den Mahlzeiten einzugehen. Besonders gerne essen sie Speisen, die sie noch aus ihrer Jugend kennen. Unruhige Patienten greifen zur Beschäftigung darüber hinaus gerne zu kleinen Snacks, die im Umfeld bereitgestellt werden. Eine Schüssel Kekse auf dem Couchtisch kann beispielsweise also gleichzeitig eine Mahlzeit ergänzen und den Geist beruhigen.

Im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung bereiten die Betreuerinnen in der Regel die Mahlzeiten zu. Sofern es gewünscht wird und möglich ist, beziehen sie ihre dementen Schützlinge jedoch gerne in den so strukturierten Alltag ein. Gemeinsames Kochen macht Spaß, was sich auch positiv auf das Essverhalten auswirken kann. Dabei gehen die Betreuerinnen auch gerne auf die individuellen Liebingsgerichte ein.

 

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