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Häufig dei Nase putzen© S. Hofschlaeger/pixelio.deEine Erkältung als akute Infektion der oberen Atemwege gehört zu den sogenannten Volkskrankheiten, da sie so häufig auftritt. Die Symptome einer auch „grippaler Infekt“ genannten Erkältung sind lästig, lassen sich jedoch in der Regel gut behandeln.

In diesem Ratgeber finden Sie nützliche Informationen und hilfreiche Tipps und Tricks bei Erkältung, aber dennoch sollten Sie Erkältungskrankheiten nicht unterschätzen und auf die leichte Schulter nehmen. Eine nicht vollständig auskurierte Erkältung kann nämlich schwerwiegende Komplikationen verursachen, weshalb unsere Therapiehinweise und Hausmittel keinesfalls den Gang zum Arzt ersetzen sollen.

 Wenn Sie im Jahr bis zu vier Mal erkältet sind, gilt dies noch als normal. Kinder erkälten sich sogar wegen ihres noch nicht vollständig ausgereiften Immunsystems bis zu zwölf Mal pro Jahr. Eine Erkältung beginnt in der Regel mit leichten Halsschmerzen, Schnupfen, Husten sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Das Krankheitsgefühl kommt im Verlauf der Erkältung hinzu, die unbehandelt etwa neun Tage andauert.

Die Symptome einer Erkältung ähnelt den Symptomen einer Grippe. Bei einer echten Grippe sind die Beschwerden jedoch ausgeprägter. Insbesondere bei anhaltend hohem Fieber sollten Sie sich von einem Arzt auf Grippeviren untersuchen lassen.

 

Warum wir uns insbesondere im Herbst und Winter erkälten

In Herbst und Winter halten wir uns bevorzugt in beheizten Räumen auf. Dort ist die Luft warm und trocken, was Erkältungsviren ein optimales Milieu bietet. Sie verbreiten sich in derartigen klimatischen Verhältnissen schnell und lassen das Infektionsrisiko steigen. Zusätzlich bewegen wir uns in der kalten Jahreszeit weniger und frieren häufiger, weshalb unser Immunsystem schwächelt, das eigentlich für die Abwehr von derartigen Erregern verantwortlich ist. Eine Stärkung des Immunsystems gilt daher als geeignete Präventionsmaßnahme vor einer Erkältung.

In der Regel gelangen die Erkältungsviren durch die Schleimhäute in Hals, Nase und Rachen in den Organismus. Ein leichtes Spiel haben Viren bei ausgekühlten und durch Heizungsluft ausgetrockneten Schleimhäuten. Gut durchblutete und feuchte Schleimhäute wirken jedoch wie eine natürliche Barriere gegen Krankheitserreger.

Vorsicht ist geboten, wenn jemand in Ihrer Nähe niest, da eine Erkältung in der Regel durch die Tröpfcheninfektion übertragen wird. Die aus den Atemwegen durch Niesen oder Husten freigesetzten Sekrettröpfchen fliegen durch die Luft und können so zu einer Ansteckung führen. Sie können sich sogar noch bei einem hustenden oder niesenden Menschen anstecken, wenn Sie sich in einem Umkreis von vier Metern befinden. Natürlich gilt dies auch für die Übertragung durch das Händeschütteln oder durch das Berühren von Türklinken, weshalb Sie in der Erkältungszeit unbedingt auf zusätzliches Händewaschen und allgemeine Hygiene achten sollten.

 

Stärken Sie Ihr Immunsystem und beugen so Erkältungen vor

Die vernünftigste Präventionsmaßnahme vor einer Erkältung ist die Stärkung des körpereigenen Immunsystems, wobei Sie Folgendes beachten sollten:

  • Ernähren Sie sich ausgewogen! Empfohlen werden pro Tag fünf Portionen Obst und Gemüse, um Ihr Immunsystem mit Ballaststoffen, Mineralien und wichtigen Vitaminen wie C und E anzukurbeln. Das Immunsystem stärkende Vitamin C ist beispielsweise reichlich in Zitrusfrüchten, Kiwis, Erdbeeren, Kartoffeln, Paprika und Rosenkohl enthalten. Ausreichend Vitamin E können Sie hingegen durch Vollkornprodukte, Nüsse und hochwertige Speiseöle zu sich nehmen. Pflanzliche Fette und fette Speisefische versorgen Sie zusätzlich mit Omega-3-Fettsäuren, die der Organismus nicht selbst produzieren kann.

Vitaminreiche Nahrung© Joujou/pixelio.de

  • Bleiben Sie in Bewegung! Die mangelnde körperliche Aktivität im Winter schwächt auch das Immunsystem. Durch etwas Sport oder Bewegung im Freien können Sie Ihre Durchblutung ankurbeln, wovon die Schleimhäute und damit auch die Abwehrkräfte profitieren. Versuchen Sie, zwei bis drei Mal in der Woche für eine halbe bis dreiviertel Stunde Ausdauersport zu betreiben. Auch längere Spaziergänge können dabei helfen, Ihr Immunsystem auf Trab zu bringen.
  • Härten Sie sich ab! Auch wenn es etwas ungemütlich klingt: Durch abhärtende Maßnahmen wie durchblutungsfördernde Temperaturreize kann die Immunabwehr gestärkt werden. Nutzen Sie also Wechselduschen oder Sauna- und Dampfbäder, sofern Sie die starken Temperaturschwankungen vertragen.
  • Entspannen Sie sich! Übermäßiger Stress kann zu einer Abwehrschwäche führen. Versuchen Sie, sich mindestens ein mal am Tag so richtig zu entspannen. Wenn Ihnen das Loslassen von den Alltagssorgen schwer fällt, können Sie ein Vollbad, ein gutes Buch, ein Mittagsschläfchen sowie Yoga und andere Entspannungsübungen nutzen, um den Stresshormonen ein Schnippchen zu schlagen.

 

Das können Sie tun, wenn es Sie trotzdem „erwischt“ hat

Erkältungen werden in über 90 % aller Fälle durch Viren hervorgerufen, mit denen Ihr Körper eigentlich gut umgehen kann. Gegen Erkältungskrankheiten werden verschiedene Medikamente angeboten, die Ihre Beschwerden durch Husten, Schnupfen und Halsschmerzen lindern können. Durch abschwellende Nasensprays, Hustensäfte oder Halsschmerztabletten können Sie Ihre Beschwerden lindern und gleichzeitig die Krankheitsdauer verkürzen.

Sie unterstützen Ihren Organismus bei der Infektabwehr, wenn Sie zusätzlich viel trinken und viel schlafen. Spezielle Erkältungstees decken dabei nicht nur Ihren gesteigerten Flüssigkeitsbedarf, sondern helfen auch gegen Erkältungssymptome. Wenn Sie jedoch chronisch krank sind oder die Beschwerden besonders heftig ausfallen, müssen Sie mit der Erkältung zum Arzt. Bei einer „normalen“ Erkältung wird Ihr Arzt Ihnen kein Antibiotika verschreiben, da dieses lediglich gegen Bakterien wirkt. Nur wenn es im Verlauf Ihrer Erkältung zu einer bakteriellen Superinfektion kommt, kommt eine Behandlung mit Antibiotika in Betracht. Ein Verdacht auf eine bakterielle Superinfektion liegt nahe, wenn

  • Ihr Nasensekret oder Hustenauswurf sich gelb-grünlich verfärbt,
  • zu Ihrer Erkältung plötzlich Fieber hinzukommt,
  • sich Ihr Allgemeinbefinden zunehmend verschlechtert.

Auch eine einfache Erkältung sollten Sie ernstnehmen und auskurieren. Geschieht dies nicht, kann es zu Komplikationen wie der vorerwähnten bakteriellen Superinfektion kommen. Durch die Erkältung ist Ihr Immunsystem geschwächt, sodass es Bakterien leicht fällt, Ihren Organismus zu besiedeln. Folge kann dann eine

  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Lungenentzündung
  • Bronchitis
  • Herzmuskelentzündung

sein, was unbedingt ärztlich abgeklärt und behandelt werden muss.

 

Hausmittel gegen Erkältung

Bei einer Erkältung ist es sehr wichtig, dass Sie viel trinken. Als klassischer „Fiebertee“ wird häufig zu Lindenblütentee geraten, mit dessen Hilfe Sie eine Infektion über Nacht ausschwitzen können.

Bewährte Hausmittel© Sigrid Rossmann/pixelio.de

Auch die gute alte Hühnersuppe hat sich als Hausmittel gegen Erkältung bewährt, was schon unsere Großmütter wussten. Suppen und Brühen sind reich an Eiweißen, die im Organismus entzündungshemmend wirken können. Das in einer hausgemachten Hühnersuppe enthaltene Cystein wird zusätzlich abschwellend auf Schleimhäute.

Gegen Husten und eine verstopfte Nase können Sie sich die Wirkung von Thymian, Pfefferminze oder Eukalyptus für die Inhalation zunutze machen. Inhalieren Sie einfach für zehn Minuten über dem Kochtopf oder der Schüssel mit dem Sud, indem Sie sich ein Handtuch über den Kopf legen und so von Dampf umgeben sind. Nach dem Inhalieren sollten Sie ruhen, um Ihren Kreislauf zu schonen.

Bei Halsschmerzen kann Ihnen eine Gurgellösung mit Kamille oder Salbei helfen. Kochen Sie sich einen entsprechenden Tee, den Sie möglichst warm für fünf bis zehn Minuten gurgeln. Gegen eine verstopfte Nase sind hingegen Spülungen mit Salzwasser hilfreich, die den Schleim lösen und Keime ausspülen.

Nicht zuletzt sind bei den Hausmitteln gegen Erkältung auch Erkältungsbäder und Wadenwickel zu nennen. Ein Erkältungsbad mit Zusätzen aus Fichtennadel, Eukalyptus, Menthol oder Thymian sollten Sie jedoch nur genießen, wenn Sie kein Fieber haben. Durch das Vollbad erhöhen Sie Ihre Körpertemperatur und könnten Ihren Kreislauf ansonsten zusätzlich belasten.

Leichtes Fieber ist ein Anzeichen dafür, dass Ihr Körper gegen die Krankheitserreger ankämpft. Sie sollten als Erwachsener also nur dann mit kalten Wadenwickeln gegen Fieber vorgehen, wenn das Fieber als zu hoch empfunden wird (häufig etwa 40 Grad Celsius) oder die fieberbedingten Kopfschmerzen das erträgliche Maß überschreiten. Für den Wadenwickel nehmen Sie dann zwei in kaltem Wasser (und mit einem Schuss Essig) getränkte Baumwolltücher, die Sie straff um Ihre Waden wickeln. Darüber wickeln Sie jeweils ein großes und trockenes Handtuch. Innerhalb von zehn bis zwanzig Minuten nehmen die nassen Tücher Ihre Temperatur auf, sodass die Anwendung beendet und bei Bedarf wiederholt werden kann.

Sollten sich Ihre Beschwerden nicht bessern oder sogar verschlechtern, dürfen wir Ihnen dringend anraten, Ihren Hausarzt zu konsultieren! Die Unterscheidung einer banalen Erkältung von einer Influenza ist nicht einfach und sollte wegen der bereits angesprochenen Komplikationen nicht unterschätzt werden.

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