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24-Stunden-BetreuungBegleitung im Rollstuhl ©CareWork

 

Mit dem 01.01.2017 werden die dem Pflegestärkungsgesetz II zugrundeliegenden Pflegeregelungen wirksam. Aus den bisherigen Pflegestufen werden die neuen Pflegegrade. Stärker berücksichtigt werden ab 2017 Menschen mit Demenz, wobei bei allen Entscheidungen auf die noch vorhandene Selbstständigkeit abgezielt wird.

Bisher: PflegestufenNeu: Pflegegrade
Ohne Pflegestufe mit leichten Einschränkungen Pflegegrad 1
Pflegestufe 0 + eingeschränkte Alltagskompetenz Pflegegrad 2
Pflegestufe 1 Pflegegrad 2
Pflegestufe 1 + eingeschränkte Alltagskompetenz Pflegegrad 3
Pflegestufe 2 Pflegegrad 3
Pflegestufe 2 + eingeschränkte Alltagskompetenz Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 Pflegegrad 4
Pflegestufe 3 + eingeschränkte Alltagskompetenz Pflegegrad 5
Härtefall Pflegegrad 5

Vom Sozialverband VdK wird bereits seit vielen Jahren die ganzheitliche Betrachtung der Pflegebedürftigkeit gefordert. Dies, zumal Demenzkranke zwar häufig noch körperlich fit sind, aber ihren Alltag dennoch nicht mehr selbstständig meistern können. „Durch das Pflegestärkungsgesetz II wird die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit fairer“, sagt Werner Tigges, Mitbegründer und Gesellschafter der CareWork. „Niedrigschwellige Hilfen werden dann schon in einem frühen Stadium bei Pflegegrad 1 angeboten, was nur positiv betrachtet werden kann.“

Die bisherige Beurteilung der Pflegebedürftigkeit fand bislang nur aufgrund von körperlichen Einschränkungen statt. Das neue Begutachtungssystem stellt jedoch den Grad der eigenen Selbstständigkeit in den Mittelpunkt. Gemessen wird dieser Grad anhand der Kriterien

  • Mobilität,
  • kommunikative und kognitive Fähigkeiten
  • psychische Problemlagen und Verhaltensweisen,
  • Selbstversorgung,
  • Bewältigung und Umgang mit therapie- und krankheitsbedingten Anforderungen sowie Belastungen sowie
  • soziale Kontakte und Gestaltung des Alltags.

 

Der neue Pflegegrad 1

Die bislang bekannten Pflegestufen werden durch die neuen fünf Pflegegrade ersetzt, die auch seelische und geistige Beeinträchtigungen berücksichtigen. Ebenfalls neu ist ab dem 01.01.2017 der Pflegegrad 1, der leichte Einschränkungen beschreibt. Der Pflegegrad 1 umfasst Hilfen, die deutlich früher ansetzen als bislang. So erhalten Betroffene zum Beispiel die Pflegeberatung oder können dank finanzieller Zuschüsse ihr Wohnumfeld verbessern.

 

Häusliche und stationäre Pflege

Auch bei der häuslichen Pflege steigen die Pflegesachleistungen und die Pflegegeldbeträge. Bei der stationären Pflege werden jedoch die Leistungen der Pflegegrade 2 und 3 für Pflegebedürftige gesenkt.

Für Bewohner von Alten- oder Pflegeheimen mit den Pflegegraden 2, 3, 4 und 5 wird es zukünftig einen einheitlich bemessenen Eigenanteil geben. Bislang wurden mit jeder Höherstufung auch höhere Kosten fällig. Ab 2017 zahlen alle Heimbewohner ganz unabhängig vom Pflegegrad einen gleich hohen Betrag. Menschen, die bereits in einem Heim wohnen, müssen sich keine Sorgen machen. Sofern sich bei Umstellung ein höherer Eigenanteil ermitteln lassen, übernimmt die Pflegekasse die entsprechende Differenz.

Es gilt ein Bestandsschutz für die aktuell 2,8 Millionen Pflegebedürftigen in Deutschland und nach Auskunft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wird auch kein einzelner der Betroffenen durch die Änderungen schlechter gestellt.

 

Die neuen Pflegeregelungen unterstützen auch die 24-Stunden-Betreuung

„Durch die ab 2017 gültigen Regelungen werden auch viele unserer Bestandskunden und Neukunden unterstützt“, freut sich Werner Tigges von der CareWork. „Das neue Begutachtungssystem wird viel mehr Menschen als bisher erfassen und insbesondere den bislang fast unberücksichtigten Demenzpatienten weiterhelfen.“

Die CareWork als spezialisierter Direktanbieter für die 24-Stunden-Betreuung durch Betreuungskräfte aus Polen sieht der Überarbeitung des Pflegestärkungsgesetzes II demnach generell positiv entgegen. Dies, zumal bereits zahlreiche an Demenz erkrankte Menschen die 24-Stunden-Betreuung der CareWork im eigenen Zuhause nutzen und nach Ansicht von Werner Tigges ab 2017 sicherlich noch viel mehr von dem alternativen Betreuungskonzept in den eigenen vier Wänden profitieren werden.

 

Über die 24-Stunden-Betreuung

Die 24-Stunden-Betreuung findet im Haushalt der zu betreuenden Person statt. Die CareWork stellt nach individuellen Vorgaben und Wünschen ein Team aus mindestens zwei Betreuungskräften aus Polen zusammen, die sich während ihres Betreuungseinsatzes in Deutschland zyklisch alle zwei bis drei Monate abwechseln. Je nach den Ansprüchen des Einzelfalls übernehmen die Pflegekräfte, Haushaltshilfen oder Betreuerinnen Aufgaben aus dem pflegerischen Bereich und kümmern sich um den Haushalt. Die Leistungen der Betreuungskräfte richten sich somit immer an den individuellen Bedarf des Kunden.

Für maßgeschneiderte Angebote stehen die Ansprechpartner der CareWork jederzeit gerne zur Verfügung. Mehr Informationen unter www.24stundenbetreut.com.

Kontakt

Für Deutschland:
  08000-180 100

(kostenlos, Mo-Fr 07:00 bis 19:00 Uhr)


Für andere Länder:
  +48 32 336 9060 (Polen)


  service@24stundenbetreut.com
  +49 (0)40 380 178 219 02 (Fax)
  Kontaktformular

 

 

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