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adipositasadipositas(openPR) - Beim Abnehmen wird das gefährliche Bauchfett besonders schnell abgebaut und damit verbessern sich schnell die Gesundheitsrisiken Hyperinsulinämie, Glukoseintoleranz oder auch der Blutdruck.

Gewichtsreduktionsmaßnahmen sollten auf Grund ihrer gesundheitlichen Auswirkungen in der Zusammenarbeit mit einem Arzt durchgeführt werden. Allerdings scheint es gar nicht so leicht, Gewicht zu verlieren. Ein Kommunikationstraining für Ärzte, das Techniken zur Gesprächsführung mit Patienten zu verbessern hilft, ist dabei ein wichtiger Einstieg zum erfolgreichen Coaching adipöser Patienten.

Nahezu jeder Patient hat sich zu seinem Übergewicht bzw. seiner Adipositas Gedanken gemacht und ein mehr oder weniger konkretes Selbstkonzept von der Ätiologie seines Zustandes entwickelt. Diesem Selbstkonzept muss der Arzt auf die Spur kommen, um eine erfolgreiche Therapie einzuleiten und auch über eine lange Zeit zu begleiten. 

 

 
Häufig sind die Patienten felsenfest von der Vererbung ihrer Fettleibigkeit überzeugt oder machen „hormonelle Störungen“ verantwortlich, um zu begründen, dass ihre stetige Gewichtszunahme unabänderlich ist. Das Selbstkonzept des Patienten ist von allergrößter Bedeutung für den weiteren Verlauf einer Behandlung und das Gespräch hierüber ist diffizil. Schnell kommt es zu Kommunikationsproblemen mit fatalen Konsequenzen. So können sich über Essverhalten, Familienproblemen schnell Verletzlichkeiten ergeben und der Patient nimmt im Gespräch eine aggressive und ablehnende Haltung ein. Vielfach enden hier abrupt bereits die Behandlungsversuche und hinterlassen frustrierte Beteiligte, sowohl auf der Seite des Arztes wie auch auf der des Patienten.
Adipositas ist ein wichtiges Thema in der ärztlichen Praxis, was den Therapeuten quasi auf Schritt und Tritt begegnet. Wollen Ärzte die Adipositas behandeln, so wollen sie mit ihren Maßnahmen auch erfolgreich sein und geraten selbst unter Erfolgszwang. Dieser Druck führt oftmals zu erheblichen Spannungen in der Arzt- Patientenbeziehung. Zwar sind Ärzte über wissenschaftliche Hintergründe der Adipositas und über die medizinische Datenlage recht gut informiert, gleichwohl fehlt Ihnen Informationen oder gar ein Coaching, wie sie mit dem Problem kommunikativ umgehen. So ist wichtig rechtzeitig zu merken, ob der Patient alles dazu tut auf sie die Gesamtproblematik zu projizieren und dem Arzt die Lösung überlässt. Sie müssen lernen dem Patienten klar zu machen, welchen Teil der Patient selbst übernehmen muss, um sein Adipositasproblem zu lösen.
Die Neurologin und Psychiaterin Heike-Ariane Washeim hat in Ihrer Arbeit mit adipösen Menschen versucht, mit dem, von ihr geprägten Begriff des „Prägnanztyps“, die Patienten so zu charakterisieren, damit jeder einzelne einer adäquaten Behandlung zugeführt werden kann. „Prägnanztyp1“ ist ein Patient mit guter Motivation, aber fehlender Ausdauer. In der Adipositasbehandlung gilt es daher durch geeignete Maßnahmen diese Ausdauer zu fördern.
„Prägnanztyp2“ zeichnet sich durch ambivalenter oder schwankender Motivation aus und die Aussichten auf den Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen sind gering. Hier gilt es immer wieder den Betroffenen zu motivieren, auch nach einem Misserfolg, mit einem neuen Anlauf zu starten. Dies erfordert natürlich die Anwendung besonderer Gesprächstechniken und Maßnahmen von Seiten des Arztes.
„Prägnanztyp1 und 2“ sind Betroffene, die ihre Motivation zu Veränderungen deutlich signalisieren und die auch bereit sind an der Problemlösung aktiv mitzuarbeiten. Diese Patienten können zusammen mit ihrem Arzt durchaus Erfolg beim Abnehmen haben.
Schwieriger wird es mit dem so genannten „Prägnanztyp3“. Nach Frau Dr. Washeim zeigt dieser Patient keine Motivation zum Abnehmen und auch kein Problembewusstsein für das gesundheitliche Risiko von Übergewicht. Oftmals ist dieser Patient multimorbide und eigentlich derjenige, der eine Adipositasbehandlung dringend braucht. Gerade bei diesen Patienten machen allerdings Ärzte selbst Fehler. Sie übernehmen selbst immer wieder den aktiven Part, das ihr ganzes Therapiekonzept über den Haufen wirft. Wenn sie dann jeden Tag zwei oder drei solcher Misserfolge wegstecken müssen, dann kommt sie zum Schluss: ich kümmere mich gar nicht mehr um meine adipösen Patienten.
Nach Frau Dr. Washeim ergibt sich für den Arzt aber der Auftrag zum Handeln nur dann, wenn der Patient auch signalisiert, dass er für sich einen Bedarf sieht, behandelt zu werden. Ärzte, die erst am Anfang ihrer Umsetzung von Adipositaskonzepten stehen, sollten sich daher erst auf solche Patienten konzentrieren, die ihre Motivation zu Veränderungen deutlich signalisieren und die auch bereit sind an der Problemlösung aktiv mitzuarbeiten. Der sich dann einstellende Erfolg motiviert und führt zur Verbesserung des eigenen Konzeptes und macht den Therapeuten sicherer sich auch die „schwierigen“ Fälle zu wagen.
Weil Gesprächsführung und Coaching solcher „schwierigen“ Patienten in der Mediziner-Ausbildung nicht systematisch verankert ist, fühlen sich viele Ärzte unzureichend auf derartige Situationen vorbereitet. Um dem abzuhelfen, hat die Ärztin nun selbst ein Fortbildungsangebot für Kollegen entwickelt, das die Mediziner befähigt, insbesondere bei diesen Patienten eine professionelle kommunikative Beziehung herzustellen, damit eine langfristige Adipositastherapie bei einem vertretbaren Aufwand auch erfolgreich wird.
Informationen dazu können interessierte Ärzte auf ihrer Internetpräsenz unter www.medproficoach.de abrufen.

Quelle: OpenPR

 

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