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Ausruhen und die Aussicht geniessenBildquelle: Joujou/pixelio.deSenioren im Sommer – Ratschläge aus der 24-Stunden-Betreuung zum Umgang mit Hitze

Im Hochsommer schießen die Temperaturen in die Höhe, was Kinder und Jugendliche sehr freut. Sie nutzen die sommerliche Hitze für Besuche im Freibad und ähnliche Freizeitvergnügen, während ältere Menschen häufig unter der Wärme leiden.

 

Nicht selten haben Senioren bei hochsommerlichen Temperaturen Kreislaufprobleme, fühlen sich unwohl und sind einfach schwach. Dies, zumal die Warnsignale des Körpers bei Überhitzung bei älteren Menschen nur verzögert auftreten. Auch der Flüssigkeitshaushalt gerät im fortgeschrittenen Alter schnell aus dem Gleichgewicht. Insbesondere Senioren mit chronischen Krankheiten, Herz- und Blutdruckproblemen leiden unter der Hitze und fühlen sich schnell müde und matt.

Damit Sie die Sommermonate jedoch so richtig genießen können, haben wir viele nützliche Informationen und Tipps aus der 24-Stunden-Betreuung gesammelt, die gesundheitlichen Beschwerden vorbeugen und mitunter sogar richtig Spaß machen können. Dennoch weisen wir rein vorsorglich darauf hin, dass dieser ratgebende Beitrag keinesfalls bei gesundheitlichen Problemen die Hinzuziehung eines Arztes ersetzt:

 

Trinken, um keine Dehydrierung zu riskieren

 Das Durstsignal des Körpers tritt bei älteren Menschen erst mit Verzögerung ein und ist auch nicht mehr so stark ausgeprägt. Deshalb geraten Menschen jenseits der 60 sehr schnell in eine Dehydrierung. Bei einer Dehydrierung läuft Ihr Körper Gefahr, auszutrocknen. Er verliert also mehr Flüssigkeit, als Sie ihm durch Getränke und Nahrung zugeführt haben.

Wenn Sie ein Durstgefühl verspüren, unter Mundtrockenheit leiden und Ihr Urin beispielsweise stark gefärbt ist, riskieren Sie bereits eine Dehydratation. Damit Sie nicht mit den typischen Begleiterscheinungen wie Kreislaufproblemen und Kopfschmerzen zu tun bekommen, müssen Sie ausreichend trinken.

Viele trinken, am besten TeeBildquelle: Cornelia Menichelli/pixelio.de

Im Idealfall nehmen Sie über den Tag verteilt zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu sich. Empfehlenswert ist stilles Wasser, Kräutertee oder Saftschorle. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie sich bereits morgens ihr „Trinkpensum“ bereitstellen und darauf achten, möglichst regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken.

 

In der Ruhe liegt die Kraft

Auch wenn das Wetter noch so schön ist: Durch anstrengende Aktivitäten steigern Sie die Hitze im Körper! Sie schwitzen leichter und sind schneller aus der Puste! Ein kleiner Spaziergang am kühleren Morgen oder Abend schadet Ihnen natürlich nicht, aber von körperlichen Belastungen während der heißen Nachmittagszeit sollten Sie sich fernhalten.

Einkäufe oder die Gartenarbeit sollten Sie daher entweder ganz ausfallen lassen, oder in die Morgen- oder Abendstunden verlegen. Sport, auch wenn er Ihnen ansonsten so gut tut, sollten Sie in der Hitze unbedingt vermeiden. Die Muskelarbeit erzeugt zusätzliche Wärme, die Ihr Körper bei den sommerlichen Temperaturen gar nicht gebrauchen kann. Gönnen Sie sich Ruhepausen, um Ihren Kreislauf zu schonen.

 

Kopfbedeckung gegen Sonnenstich

 Ein Sonnenstich kann entstehen, wenn Sie sich langanhaltend mit dem Kopf, Hals und Nacken der Sonne aussetzen. Bei Strandbesuchen, Wanderungen und sonstigen Veranstaltungen sollten Sie daher immer ihren Kopfbereich schützen. Nutzen Sie einen Strohhut, Kopftuch oder Basecap, um Ihren Kopf vor der Sonneneinstrahlung zu schützen und achten Sie darauf, geeignete Kleidung und Sonnenschutzmittel zu tragen. Ein Sonnenstich mit den typischen Begleiterscheinungen wie starken Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel könnte sonst die unangenehme Folge sein.

Dadurch, dass sich bei längerer Hitzeeinwirkung auf Ihren Kopf die unter der Schädeldecke befindlichen Hirnhäute ausdehnen, kann es zu Hirnhautreizungen und in schweren Fällen sogar zu Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit kommen. Durch einen Sonnenhut oder eine andere Kopfbedeckung und den Aufenthalt im Schatten können Sie sich davor schützen.

 

Vernünftiger Umgang mit Hitzeperioden

Auch wenn es schwerfällt: Versuchen Sie, die Sonne zu meiden! Insbesondere dort, wo sich viele Menschen befinden, wird im Hochsommer die Luft schnell dünn. Oft erleiden Senioren im Sommer einen Kreislaufzusammenbruch, weil sie in der Nachmittagshitze mit Bus und Bahn unterwegs waren. Ein Luftstau bei Hitze in geschlossenen Räumen wirkt sich bei älteren Menschen unverzüglich auf den Kreislauf aus, weshalb Sie solche Situationen unbedingt umgehen sollten.

Und wenn es Sie dennoch in die Sonne zieht, sollten sie auf Maßnahmen für den Sonnenschutz achten: Tragen Sie eine Kopfbedeckung und luftige Kleidung, um einem Hitzschlag aus dem Weg zu gehen. Ein Hitzschlag kann dann entstehen, wenn Sie sich bei schwül-warmen Temperaturen über einen längeren Zeitraum anstrengen. Nehmen Sie sich daher auch für unterwegs etwas zu trinken mit, halten sich bevorzugt im Schatten auf und lassen es ruhig angehen.

 

In der Hängematte entspannenBildquelle: Dr. Stephan Barth/pixelio.de

Tipps & Tricks aus der 24-Stunden-Betreuung

Die Betreuerinnen der CareWork verfügen über jahrelange Erfahrungen in der Seniorenbetreuung im Sommer und nutzen hilfreiche Tipps & Tricks, um Ihnen die Sommermonate so angenehm wie möglich zu gestalten:

In geschlossenen Räumen sorgen sie in Hitzeperioden für Abkühlung, indem nur am frühen Morgen oder späten Abend gelüftet wird. Unsere Betreuerinnen schließen über Tag Fenster, Rollläden und Jalousien, um die Hitze fernzuhalten. Mit bereits vorhandenen Klimaanlagen oder Ventilatoren können sie die Wärme in den Räumen gering halten. Und wenn es dennoch zu warm wird, kann ein kühlendes Fußbad Abhilfe schaffen. Gleiches gilt für feuchte Tücher im Nacken und für ein paar salzige Snacks, um den Elektrolythaushalt auf Normalniveau zu halten.

Aber auch bei Kleinigkeiten hat sich unseren Betreuerinnen schon gezeigt, dass der Sommer seine Tücken haben kann: Senioren, die Stützstrümpfe tragen, tun dies, um nicht das Blut in die Beine absacken zu lassen. Dieser Effekt ist gerade bei Wärme für Menschen mit einem schwachen Kreislauf positiv zu betrachten. Allerdings engen die Strümpfe ein und stauen die Wärme, weshalb unsere Betreuerinnen gerne dazu anregen, die Beine zwischendurch einfach mal hochzulegen.

Auch wenn unsere Betreuerinnen aus Polen stammen, nutzen sie nämlich in Hitzeperioden gerne südländische Gepflogenheiten: Um bei großer Hitze Aktivitäten zu vermeiden, legen sie ihren Schützlingen gerne nahe, an sehr warmen Nachmittagen eine typische „Siesta“ zu halten. Damit gehen sie typischen Hitzeeinwirkungen wie Hitzschlag oder Sonnenstich gänzlich aus dem Weg und tragen zu wohltuender Entspannung bei.

Was unsere Betreuerinnen aus Polen während der 24-Stunden-Betreuung ansonsten noch leisten, erfahren Sie übrigens auf www.24stundenbetreut.com.

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