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Sturzgefahr©Rainer Sturm/pixelio.deMit zunehmendem Alter lassen Muskelkraft und Gleichgewicht nach. Aus diesem Grund gehören Stürze bei Senioren zu den häufigsten Unfällen. Bei älteren Menschen steigt dabei auch das Risiko von schwereren Unfallfolgen. Sehr oft kommt es bei Senioren nämlich zu Knochenbrüchen, die sie sich bei einem Sturz zugezogen haben und die schlecht abheilen.

Die meisten Unfälle geschehen zu Hause; beispielsweise auf der Treppe oder beim nächtlichen Gang in das Badezimmer. Warum Ihre Umgebung jedoch nicht die alleinige Ursache für eine erhöhte Unfallgefahr darstellt und was Sie generell gegen Unfälle im eigenen Haushalt tun können, haben wir in diesem Ratgeber für Sie zusammengestellt:

 

Finden Sie Ihre Balance!

Verminderte Muskelkraft und Mängel des Gleichgewichtsinns gehören zu den Ursachen für Stürze. Verfügen Sie über zu wenig Kraft, stehen Sie unsicher auf Ihren Beinen. Ihre Muskeln verleihen Ihnen nicht nur Kraft, sondern schützen auch Ihr Knochengerüst.

Fehlt es Ihnen an Muskelmasse, steigt also gleichzeitig auch das Risiko von Brüchen und schwerwiegenden Verletzungen. Dass im Alter die Kraft um etwa ein Drittel nachlässt, ist jedoch ein natürlicher Prozess. Verstärkt wird der Muskelabbau aber noch durch einen bewegungsarmen Alltag, wozu Sie es nicht kommen lassen sollten.

Versuchen Sie, aktiv zu bleiben und sich so oft wie möglich zu bewegen. Trainieren Sie Ihre Koordination und Balance, was Sie problemlos in Ihren Alltag integrieren können. Versuchen Sie beispielsweise, für einen Moment abwechselnd auf einem Bein zu balancieren. Stehen Sie dabei unsicher, führen Sie die Übung dort durch, wo Sie eine Möglichkeit zum Festhalten haben. Auch das Aufstehen und Hinsetzen auf einem Stuhl, ohne die Arme zu Hilfe zu nehmen, ist eine gute Übung für Ihre Muskulatur.

Im Idealfall machen Sie jedoch Sport. Viele Volkshochschulen, Fitnessstudios und Vereine bieten spezielle Kurse für ältere Menschen an und sind darauf ausgelegt, langsam wieder Ihre körperliche Fitness aufzubauen, was im Übrigen auch Ihrem Immunsystem zugutekommt.

 

Gutes Sehen verhindert Unfälle

Wenn Sie schlecht sehen, erkennen Sie Hindernisse in Ihrer Umgebung oder auf dem Boden unter Umständen zu spät. Was banal klingt, gehört jedoch zu den häufigen Ursachen von Unfällen. Über die klassische Altersweitsichtigkeit hinaus leiden viele ältere Menschen unter den Augenkrankheiten Grüner Star oder Grauer Star, was die Sehfähigkeit nachhaltig einschränkt.

Mit Vorsicht zu genießen sind vor diesem Hintergrund auch Gleitsichtbrillen. Durch die Gläser von Gleitsichtbrillen erscheinen Gegenstände nämlich näher, als sie es eigentlich sind. Insbesondere zu Beginn, wenn sich Brillenträger erst an ein neues Modell gewöhnen müssen, besteht deshalb ein erhöhtes Unfallrisiko.

Lachende Fau©Rainer Sturm/pixelio.de

 

Lassen Sie also bitte in regelmäßigen Abständen Ihre Sehkraft überprüfen und potenzielle Sehhilfen anpassen. Selbstverständlich sollten Sie diagnostizierte Augenkrankheiten ordnungsgemäß behandeln, um Ihre Sehfähigkeit so lange wie möglich erhalten zu können.

 

 

 

 

Vorsicht bei Medikamenten

Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie auf deren Nebenwirkungen achten. Viele Arzneien verursachen Schwindel oder Benommenheit, die Stürze und Unfälle begünstigen können. Hierzu zählen beispielsweise Beruhigungsmittel, Blutdrucksenker oder Medikamente gegen Probleme mit der Prostata. Bei diesen Medikamenten treten nicht selten genau dann Nebenwirkungen auf, wenn Sie zu schnell von einem Stuhl oder aus dem Bett aufstehen möchten und es deshalb zu einem Blutdruckabfall kommt.

Generell wird empfohlen, die einzunehmenden Medikamente ein Mal im Jahr vom Hausarzt oder Apotheker überprüfen zu lassen. Ihr Arzt wird Sie dann zu potenziellen Nebenwirkungen befragen und vielleicht die Dosierung anpassen oder ein alternatives Präparat verschreiben. Sollten Sie jedoch selbst merken, dass eine Arznei entsprechende Beschwerden verursacht, sollten Sie unabhängig vom jährlichen Check-up Ihren Arzt konsultieren. Keinesfalls dürfen Sie verschriebene Medikamente jedoch einfach absetzen, sondern müssen sich zunächst von Ihrem Arzt beraten lassen!

 

Weg mit den Stolperfallen im Haushalt!

Über das Treppenhaus und das Bad hinaus gehören lose ausgelegte Teppiche zu den bedeutenden Stolperfallen, die Sie dringend entfernen sollten. Insbesondere dann, wenn Sie nicht mehr so gut sehen können, ist die berühmte Teppichkante eine trügerische Sturzquelle. Wenn Sie nicht auf Ihre Teppichbrücke verzichten möchten, sollten Sie den Teppich zumindest mit einer darunterliegenden Anti-Rutsch-Matte versehen.

Antirutschmatte©Rainer Sturm/pixelio.de

 

Dies gilt insbesondere auch für das Badezimmer, in dem Sie auf rutschfeste Matten und Bodenbeläge ausweichen sollten. Im Bereich der Toilette, der Dusche und der Badewanne können Haltegriffe angebracht werden, die eine Sturzgefahr verringern. Bedenken Sie, dass Wasser in Kombination mit Fliesen und anderen glatten Oberflächen immer für eine unangenehme Rutschpartie sorgen können.

Wenn Sie Treppen im Haushalt haben, können Sie diese zusätzlich mit einem zweiten Handlauf ausstatten lassen, um sich beim Begehen mit beiden Händen festhalten zu können. Türschwellen lassen sich ebenfalls einebnen, um keine Stolperfalle darzustellen. Achten Sie in Gefahrenbereichen zusätzlich auf eine gute Beleuchtung!

 

Sichere Hausarbeiten

Gefährlich werden können im fortgeschrittenen Alter auch alltägliche Hausarbeiten wie das Fensterputzen oder das Auswechseln von Glühbirnen; insbesondere dann, wenn eine wackelige Trittleiter im Spiel ist. Bitten Sie bei diesen Arbeiten um Hilfe, besorgen sich eine Reinigungskraft oder profitieren gleich von den Leistungen der CareWork-Haushaltshilfen.

Fensterputzen©Julien Christ/pixelio.de

 

Bei schwer zugänglichen Stellen, wie beispielsweise der Gardinenstange oder dem Oberlicht sind für Reinigungsarbeiten Teleskopstangen nützlich. Und wenn es denn wirklich eine Leiter sein muss, dann sollten Sie auf ein Modell mit TÜV-Siegel achten, die den aktuellen Sicherheitsvorschriften entsprechen.

 

 

 

 

Und wenn es dann doch mal schief geht

Versuchen Sie nach Möglichkeit, nach einem Sturz ruhig zu bleiben und keine Panik zu bekommen. Bei starken Schmerzen sollten Sie nicht selbst aufstehen, sondern versuchen, Hilfe zu holen. Krabbeln Sie im Vierfüßlerstand vorsichtig zum nächsten festen Möbelstück, an dem Sie sich festhalten und behutsam aufrichten können. Machen Sie sich notfalls durch Klopfzeichen bemerkbar oder rufen, wenn Sie Ihr Telefon erreichen können, den Notarzt.

Wenn Sie schon einmal hingefallen sind, fürchten Sie sich wahrscheinlich vor weiteren Stürzen und werden übervorsichtig. Sie vermeiden ganz bewusst gefährliche Situationen, gehen beispielsweise im Winter bei Straßenglätte nur ungern aus dem Haus und sind unsicher, wodurch Sie ein Stückchen weit Lebensqualität einbüßen. Um dies zu vermeiden, können Sie in Kursen zur Sturzprävention Ihr Selbstvertrauen wieder stärken.

Beherzigen Sie darüber hinaus unsere Ratschläge, sprechen mit anderen Menschen aus Ihrem Umfeld über Ihre Sorgen und überlegen vielleicht sogar gemeinsam mit Ihrem Arzt, was sie sonst noch alles tun können. In Apotheken und Reformhäusern werden beispielsweise Hüftschutzhosen angeboten, die Ängste vor Sturzfolgen verringern können. Darüber hinaus kann Ihnen auch ein Hausnotrufsystem dabei helfen, in Ihren vier Wänden für mehr Sicherheit zu sorgen.

Bei gefährlicheren Tätigkeiten sollten Sie sich helfen lassen. Ist Ihr gesundheitlicher Zustand so eingeschränkt, dass Sie kontinuierlich Hilfe und Unterstützung benötigen, sollten Sie über eine 24-Stunden-Betreuung nachdenken.

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