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pflegehilfe, 24 stunden betreuung, haushaltshilfen, pflegehilfen aus polenNeue Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft

Berlin, 04.03.2010. Auch Kinder und Jugendliche sind betroffen, wenn ein Familienmitglied demenzkrank ist. Für sie ist es oftmals besonders schwierig zu verstehen, warum die Großmutter oder der Großvater plötzlich so viel vergisst und sich ungewöhnlich verhält. Die neue Broschüre der Deutschen Alzheimer Gesellschaft wendet sich an Eltern, aber auch an Mitarbeiter von Beratungsstellen und anderen Einrichtungen, die junge Menschen dabei unterstützen möchten, Verständnis für Demenzkranke zu entwickeln, das Zusammensein mit einem demenzkranken Familienmitglied positiv zu gestalten und mit schwierigen Situationen, Angst und Scham fertig zu werden. Belastende Situationen treten immer wieder auf. So erzählt zum Beispiel die 16-jährige Ines: „Ich kam gar nicht damit klar, dass meine Oma mich immer angemeckert hat von wegen ‚Lass mich in Ruhe, du alte Hexe!’ Irgendwann war ich richtig krank deswegen.“


Dazu sagte Heike von Lützau-Hohlbein, Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft: „Die Broschüre gibt Rat für schwierige Situationen. Sie betont aber auch, dass es im Zusammensein von jungen Menschen und demenzkranken Familienmitgliedern viele positive Begegnungen geben kann. Besonders kleine Kinder haben oft eine spontane, herzliche Beziehung zu einem demenzkranken Elternteil, und viele Jugendliche wollen gerne etwas für ihre Großeltern tun.“

Die Autorin der Broschüre, Dr. H. Elisabeth Philipp-Metzen, konnte auf eine wissenschaftliche Untersuchung über Enkel demenzkranker Großeltern und reichhaltige praktische Erfahrungen zurückgreifen. Die Broschüre vermittelt Basiswissen über die Symptome und Verläufe von Demenzerkrankungen, erläutert die Rollen von Kindern, Jugendlichen und Großeltern und gibt Tipps zum Umgang mit demenzkranken Großeltern sowie Anregungen für gemeinsame Aktivitäten von Kindern und Großeltern. Schwierige Situationen werden besprochen, und mit Hilfe von Checklisten kann festgestellt werden, ob ein junger Mensch oder gar die gesamte Familie mit der Betreuungssituation überlastet ist. Dann ist oftmals ein Beratungsgespräch und die Suche nach Unterstützung zu empfehlen.   

Broschüre:
„Wenn die Großmutter demenzkrank ist. Hilfen für Eltern und Kinder“, Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Praxisreihe, Band 11, 1. Auflage 2010, 80 Seiten, 4 €. Bestellungen: Deutsche Alzheimer Gesellschaft, http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=39&no_cache=1#3

Hintergrundinformationen:
Heute leben etwa 1,2 Millionen Menschen mit Demenzerkrankungen in Deutschland. Ungefähr 60% von ihnen leiden an einer Demenz vom Alzheimer-Typ. Ihre Zahl wird bis 2050 auf 2,6 Millionen steigen, sofern kein Durchbruch in der Therapie gelingt.
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz ist ein gemeinnütziger Verein. Als Bundesverband von derzeit 119 regionalen Gesellschaften und Landesverbänden vertritt sie die Interessen von Demenzkranken und ihren Familien.

Kongress 2010:
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft veranstaltet ihren 6. Kongress unter dem Motto „Gemeinschaft leben“ vom 7. bis 9. Oktober 2010 in Braunschweig. Nähere Informationen im Internet unter: www.kukm.de/alzheimer2010/. 

Kontakt

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