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München, 7. März 2014 – Mehr politischen Einfluss der Pflegeberufe fordert die Bayerische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Pflegberufe (Bay. Arge) anlässlich des Weltfrauentags, der jedes Jahr am 8. März die Gleichberechtigung von Frauen anmahnt. Die Rolle von Frauen in politischen Entscheidungsprozessen ist nach wie vor ein Dauerbrenner, in vielen Ländern weltweit. „Erst seit 1918 haben Frauen in Deutschland das Wahlrecht und noch immer, fast 100 Jahre später, sind Frauen in vielen Bereichen benachteiligt, das ist skandalös“, sagt Dr. Marliese Biederbeck, Vorsitzende der Bay. Arge und Geschäftsführerin des DBfK Südost e.V.

Auch im Arbeitsleben werden Frauen gegenüber Männern immer noch nicht gleichbehandelt. Das offenbart sich gerade in einer Branche wie der Pflege. Rund 85 Prozent der Stellen sind mit Mitarbeiterinnen besetzt.

 Die Bay. Arge hat sich zum Ziel gesetzt, den Pflegeberuf zukunftsfähig zu machen und ruft die Politiker dazu auf, die historische Chance zu nutzen, bei der Einrichtung einer Pflegekammer mit an einem Strang zu ziehen. In vielen Bundesländern hat sich die überwiegende Mehrheit für eine starke Interessensvertretung der Pflege ausgesprochen. In vielen anderen Berufen, die zum Teil aus der Geschichte heraus männerdominiert sind, gibt es berufsständische Kammern, zum Beispiel für Ingenieure, Notare, Handwerker, Ärzte, Rechtsanwälte, Steuerberater, Patentanwälte, Apotheker und Architekten. In einer modernen Gesellschaft müssen sich auch die Berufsgruppen auf Augenhöhe begegnen dürfen.

 Für ihr Weiterkommen mussten die Pflegenden schon vor über 100 Jahren hart kämpfen. Während es damals noch nicht einmal eine geregelte Ausbildung gab, die Frauen ausgebeutet wurden und ohne jegliche berufliche Absicherung dastanden, kann man Pflege heute sogar studieren. Doch der Weg hin zu einem Beruf, der behandelt wird wie ein klassischer Männerberuf, ist noch weit. Noch immer kämpfen Pflegende für eine bessere Bezahlung, mehr Rechte und Wertschätzung. Einen Ausweg kann die Gründung einer Pflegekammer bieten, weil sie als eine starke Interessensvertretung auftreten kann und viel mehr Einfluss auf politische Entscheidungen hat, als es jetzt der Fall ist. Widerstände gibt es nur noch dort, wo eine starke Pflege nicht gerne gesehen ist. Da bei ist die Pflegekammer eine längst überfällige Einrichtung, denn letztendlich ist sie dazu da, Qualität der Pflege zu sichern zum Schutz der Bevölkerung. „Der Gesundheitsmarkt ist eine dynamische Wachstumsbranche. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt rasant an, wir müssen jetzt die Weichen für die Zukunft stellen“, so Dr. Biederbeck.

Quelle: OpenPR

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