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Pflegelexikon

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Begriff Definition
Eigenanteil

Wird ein Pflegebedürftiger in einem Pflegeheim untergebracht, so übernimmt die Pflegeversicherung die entstehenden Kosten für die Grundpflege, soziale Betreuung sowie bis auf wenige Ausnahmen die Behandlungspflege.

Enterale Ernährung

Eine enterale Ernährung kommt in Betracht, wenn Patienten aufgrund von Erkrankung, Verletzung oder Operation nicht selbstständig essen können oder dürfen[1].

Erbrechen

Bei Erbrechen handelt es sich um eine vom Brechzentrum im Gehirn gesteuerte und reflexartige Reaktion des Körpers, die zu einer umgekehrten Entleerung des Magens führt. Das Erbrechen wird von einem Brechreiz ausgelöst, was häufig mit Übelkeit verbunden ist. Dennoch handelt es sich beim Erbrechen lediglich um ein Symptom und nicht um eine Krankheit.

Ergotherapie

Die Ergotherapie ist eine Arbeits- und Beschäftigungstherapie, die im Rahmen der medizinischen Rehabilitation der Wiederherstellung von geistigen und körperlichen Fähigkeiten dient.

Erkältung

Eine Erkältung ist eine Infektion der oberen Atemwege, die mit Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Heiserkeit einhergehen kann. Erkältungen treten bevorzugt in der kälteren Jahreszeit auf, wobei zwei bis vier Erkältungen im Jahr bei Erwachsenen als normal gelten. Häufig wird auch von einem grippalen Infekt gesprochen, obwohl eine Erkältung nichts mit der echten Influenza oder Grippe zu tun hat.

 

 

 

 

 
Pflegelexi Erkältung

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Title: Erkältung – eine typische Wintererscheinung

 

<h1>Erkältung

 

Eine Erkältung ist eine Infektion der oberen Atemwege, die mit Halsschmerzen, Schnupfen, Husten und Heiserkeit einhergehen kann. Erkältungen treten bevorzugt in der kälteren Jahreszeit auf, wobei zwei bis vier Erkältungen im Jahr bei Erwachsenen als normal gelten. Häufig wird auch von einem grippalen Infekt gesprochen, obwohl eine Erkältung nichts mit der echten Influenza oder Grippe zu tun hat.

 

Eine Erkältung dauert zwischen drei und sieben Tagen an. Auslöser einer Erkältung ist häufig eine Virusinfektion. Die Ansteckung erfolgt über die Tröpfcheninfektion, wobei die Erreger durch die Atemluft aufgenommen oder über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Ist zusätzlich das Immunsystem durch Stress, zu wenig Schlaf oder eine Krankheit geschwächt, bricht eine Erkältung aus.

 

H2 Geschwächtes Immunsystem

Bei bereits erkälteten Menschen ist das Immunsystem bereits derart geschwächt, dass im Verlauf auch bakterielle Erkrankungen als Komplikation hinzukommen können. Häufig handelt es sich bei Mittelohrentzündungen oder vereiterten Mandeln (Mandelentzündung) um Folgeerkrankungen einer Erkältung. In diesen Fällen und auch bei Auftreten von Atemnot, außerordentlich hohem Fieber und sehr starken Schmerzen muss ein Arzt konsultiert werden. Dies, zumal sich die Behandlung von viralen Erkrankungen deutlich von der Therapie bei bakteriell bedingten Krankheiten unterscheidet. Bakteriell verursachte Erkrankungen werden regelmäßig mit Antibiotika behandelt, was bei Viruserkrankungen kaum Sinn macht.

 

<h2>Symptome einer Erkältung

 

Eine Erkältung beginnt häufig mit Halsschmerzen und steigert sich durch Heiserkeit, Husten und Schnupfen. Erkältete Menschen klagen häufig über Kopfschmerzen und fühlen sich abgeschlagen und müde. Nicht selten reagiert der Körper bei einer Erkältung auch mit leichtem Fieber als natürliche Abwehrreaktion.

 

<h2>Abgrenzung der Erkältung von der Grippe

 

Bei einer Grippe treten die Symptome plötzlich auf, während eine Erkältung in der Regel langsam beginnt. Anzeigen wie Müdigkeit und Abgeschlagenheit sind bei einer Grippe deutlich stärker ausgeprägt und gehen auch mit sehr starken Glieder- und Kopfschmerzen einher. Bei einer Influenza ist Fieber im Bereich zwischen 38,5 und über 40 Grad keine Seltenheit. Während ein normaler Arbeitsalltag mit einer echten Grippe kaum möglich ist, gehen viele erkältete Menschen trotz Erkrankung ihrer Arbeit und ihrem Privatleben nach.


<h2>Diagnose und Therapie einer Erkältung

 

Eine Erkältung wird vom Hausarzt diagnostiziert. Eine unkomplizierte Erkältung heilt ohne medizinische Behandlung ab, wobei Hausmittel wie Inhalationen, Kräutertees und Erkältungsbäder zu einer Linderung der Beschwerden führen können.

In der Apotheke können Nasentropfen, Hustensäfte, Schleimlöser und leichte Schmerzmittel ohne Rezept erworben und gemäß Beipackzettel zur Behandlung eingesetzt werden, während stärkere Medikamente vom Arzt verordnet werden müssen.

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