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Pflegelexikon

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Begriff Definition
Palliativmedizin

Die Palliativmedizin ist nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation sowie der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin eine ganzheitliche und aktive Behandlung von Menschen mit weit fortgeschrittenen Erkrankungen, die nur noch eine begrenzte Lebenserwartung haben. Eine kurative Behandlung der Erkrankung verspricht in diesen Fällen keinen Erfolg mehr. Bei der Palliativmedizin liegt der Fokus also auf der Wahrung von Lebensqualität, weshalb hauptsächlich Schmerzen behandelt, körperliche Beschwerden gelindert und auch psychologische, soziale und spirituelle Wege beschritten werden.

 

Palliativpflege

Bei der Palliativpflege handelt es sich um ein Versorgungskonzept, um die Lebensqualität sterbenskranker Menschen zu steigern und sie am Ende ihres Lebens zu begleiten. Die Palliativpflege beinhaltet die Aufgabe, die Angst vor dem Sterben zu nehmen und dem unheilbar erkrankten Patienten bis zu seinem Tod ein Leben in Würde zu ermöglichen.

Parkinson

Die Parkinson-Krankheit ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems, an der in Deutschland schätzungsweise 300.000 Menschen leiden und die einen verringerten Dopaminspiegel im Gehirn mit sich bringt. Das Risiko, an Morbus Parkinson zu erkranken, steigt mit dem Alter.

Patientenverfügung

Durch eine Patientenverfügung wird allen volljährigen Menschen vom Gesetzgeber ein Instrument an die Hand gegeben, durch das sie sich in jeder Lebensphase vorsorglich auf den Fall festlegen können, dass sie durch Krankheit, Unfall oder ähnliche Ereignisse ihre Einwilligungsfähigkeit verlieren.

Personalschlüssel

Der Personalschlüssel oder auch Betreuungsschlüssel ist im Bereich der Sozialarbeit oder Kinderbetreuung die Angabe einer Anzahl an Personen, die für die Betreuung, Versorgung und Pflege anderer Personen zur Verfügung stehen. Der Personalschlüssel wird als Zahlenverhältnis 1:x angegeben und zeigt an, dass für „x“ zu betreutende Menschen eine Betreuungsperson zur Verfügung steht. Im Bereich der Pflege wird der Personalschlüssel auch Pflegeschlüssel genannt. Bei den Vorgaben zum Personalschlüssel spielt auch die Qualifikation der Betreuer und Pfleger eine Rolle.

Pflegegeld

Beim Pflegegeld handelt es sich um eine finanzielle Leistung aus der Pflegeversicherung, die monatlich ausgezahlt wird. Pflegegeld wird dann gezahlt, wenn eine häusliche Pflege durch Angehörige erfolgt oder die Pflege anderweitig selbst sichergestellt wird. Das Pflegegeld wird jedoch nicht an die pflegende Person ausgezahlt, sondern an die oder den Pflegebedürftigen selbst, der frei darüber entscheiden kann.

Pflegegrad

Ein Pflegegrad steht für das Vorhandensein und den Umfang einer Pflegebedürftigkeit in der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Bis einschließlich zum 31.12.2016 wurde der Grad einer Pflegebedürftigkeit in Pflegestufen, genauer die Pflegestufen I., II. und III., eingeteilt. Mit Einführung des PSG II (Pflegestärkungsgesetz II) wurden die Pflegestufen von den Pflegegraden abgelöst. Eingeführt wurden am 01.01.2017 die Pflegegrade 1, 2, 3, 4 und 5.

Pflegegrad 1

Was bis zum 31.12.2016 Pflegestufen waren, sind seit dem 01.01.2017 die Pflegegrade. Um Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen zu können, ist mindestens der Pflegegrad 1 Voraussetzung. In den Pflegegrad 1 werden Pflegebedürftige eingestuft, die bei der Begutachtung durch den MDK eine geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit aufweisen.

Pflegegrad 2

Mit Wirkung vom 01.01.2017 wurden die alten Pflegestufen durch die neuen Pflegegrade abgelöst. Die Eingruppierung in einen der fünf Pflegegrade gehört zu den Voraussetzungen, Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen zu können. In den Pflegegrad 2 werden Pflegebedürftige eingestuft, die bei der durch den MDK vorgenommenen Begutachtung eine erhebliche Einschränkung der Selbstständigkeit aufweisen. Der Pflegegrad 2 ist mit den alten Pflegestufen 0 und 1 vergleichbar. Pflegebedürftige, die bereits vor dem 01.01.2017 eine dieser beiden Pflegestufen hatten, wurden automatisch und ohne erneute Begutachtung in den Pflegegrad 2 eingeteilt.

Pflegegrad 3

Seit dem 2017 werden Pflegebedürftige mit schweren Beeinträchtigungen in den Pflegegrad 3 eingruppiert und haben Anspruch auf die dazu gehörigen Geld- und Sachleistungen. Im Rahmen des PSG II (Zweites Pflegestärkungsgesetz) wurden mit Wirkung zum Jahreswechsel 2016/2017 die alten drei Pflegestufen durch die neuen fünf Pflegegrade abgelöst.

Pflegegrad 4

Mit Wirkung zum 01.01.2017 wurden die alten Pflegestufen von den neuen Pflegegraden abgelöst. Pflegebedürftige, die unter schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit leiden, werden in den Pflegegrad 4 eingestuft und haben damit Anspruch auf Leistungen aus der Pflegekasse.

Pflegegrad 5

Mit Wirkung vom 01.01.2017 wurden die alten Pflegestufen in die neuen Pflegegrade umgewandelt und mit dem NBA ein „Neues Begutachtungsassessment“ für die Beurteilung der Pflegebedürftigkeit hinzugefügt. Der Pflegegrad 5 ist der höchste Pflegegrad und mit entsprechend umfangreichen Leistungen aus der Pflegeversicherung verbunden.

Pflegeheim

In einem Pflegeheim werden Pflegebedürftige entweder vollstationär über Tag und Nacht, nur tagsüber oder nur über Nacht (teilstationär) untergebracht, wo sie von professionellen Pflegekräften versorgt und gepflegt werden. Anders als in einem Altenheim sind die Bewohner eines Pflegeheims nicht nur alt, sondern in der Regel schwer krank, chronisch krank oder schwer behindert, was sie von einer medizinischen Fachpflege abhängig macht.

Pflegekasse

Pflegekassen sind Träger von der sozialen Pflegeversicherung. Eingerichtet sind Pflegekassen bei den Krankenkassen, Knappschafts-Kassen und Krankenkassen für den landwirtschaftlichen Bereich.

Auch wenn die Pflegekasse bei der Krankenkasse eingegliedert ist, handelt es sich bei ihr um eine eigenständige Behörde. Wie auch die gesetzlichen Krankenkassen sind Pflegekassen Körperschaften des öffentlichen Rechts. Die Mitarbeiter der Pflegekasse sind bei der jeweiligen Krankenkasse beschäftigt.

Pflegesachleistungen

Im Rahmen der häuslichen Pflege, die durch einen ambulanten Pflegedienst durchgeführt wird, haben Pflegebedürftige einen Anspruch auf Pflegesachleistungen. Höhe und Umfang der Pflegesachleistungen richtet sich dabei nach dem Pflegegrad.

Kontakt

Für Deutschland:
  08000-180 100

(kostenlos, Mo-Fr 07:00 bis 19:00 Uhr)


Für andere Länder:
  +48 32 336 9060 (Polen)


  service@24stundenbetreut.com
  +49 (0)40 380 178 219 02 (Fax)
  Kontaktformular

 

 

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* verwendete Begriffe wie "24 Stunden Betreuung" und "24 Stunden Pflege" sind Arbeitstitel des Betreuungskonzepts, bedeuten aber keine Nonstop-Betreuung rund um die Uhr

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