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Grippe

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Begriff Definition
Grippe

Bei der medizinisch Influenza bezeichneten Grippe handelt es sich um eine plötzlich auftretende und ernst zu nehmendeViruserkrankung. Ursächlich hierfür ist der Influenza Virus vom Typ A, B oder C. Häufig tritt die Infektion in den Wintermonaten auf und läuft unterschiedlich ab, was von einfachen Erkältungssymptomen bis hin zur schweren Erkrankung die verschiedensten Krankheitsverläufe umfassen kann.

Zu Beginn einer Grippeerkrankung kann diese leicht mit einer Erkältung verwechselt werden, für die ebenfalls oft Viren verantwortlich sind. Der Unterschied zur Grippe zeigt sich jedoch dann im Krankheitsverlauf.

Grippeviren – Infektion, Inkubationszeit und Symptome

Eine Grippe ist ansteckend! Die Ansteckung erfolgt mittels Tröpfcheninfektion, was in der Regel beim Husten, Niesen oder Sprechen geschieht. Auch der direkte Kontakt mit Grippeinfizierten kann zur Übertragung der Krankheit führen. Sofern Grippeviren an Gegenständen haften, kommt auch eine Verbreitung durch eine Schmierinfektion in Betracht. Die Influenza Viren besiedeln bei Übertragung die in den oberen Atemwegen liegenden Schleimhäute.

Die Inkubationszeit (zwischen Infektion und Ausbruch) bei einer Grippe beträgt lediglich wenige Stunden bis zu drei Tagen. Nach der Ansteckuung entsteht urplötzlich ein deutliches Krankheitsgefühl. Zu den Symtomen einer Grippe gehören:

  • plötzliches und hohes Fieber
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Husten, teilweise mit Schmerzen hinter dem Brustbein
  • Kopf- und Muskelschmerzen

Was bis hierher noch mit einer Erkältung verwechselt werden kann, beginnt mit folgenden zusätzlichen Symptomen auf eine Grippe hinzudeuten:

  • anhaltend hohes Fieber
  • Schüttelfrost
  • Schweißausbrüche
  • Kopf-, Rücken- und Gliederschmerzen
  • Erschöpfungszustände
  • Luftnot
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit

Eine Grippe schwächt die natürliche Abwehrfunktion des Körpers enorm, sodass dann auch bakterielle Infektionen kaum noch aufgehalten werden können. Aus diesen Gründen kann es bei einer Grippe auch schnell zu einer Nerven- oder sogar Lungenentzündung als Zweitinfektion kommen.

Ausbruch der Krankheit und Verlauf

Eine Grippe ist nach ihrem Ausbruch für etwa drei bis sieben Tage weiterhin ansteckend. Eine unkomplizierte Influenza ist innerhalb von einer bis zu zwei Wochen ausgestanden. Bei schweren Krankheitsverläufen kann ein Krankenhausaufenthalt notwendig sein. Insbesondere während der sogenannten „Grippewelle“ darf wegen der hohen Ansteckungsgefahr eine Grippeerkrankung nicht als harmlos betrachtet werden. Besonders gefährlich ist eine Grippe für Schwangere, Kleinkinder, Senioren und chronisch Kranke.

Diagnostiziert wird eine Grippe durch den Hausarzt, der zwischen der echten Influenza und einem grippalen Infekt (Erkältung) zu unterscheiden hat und dann die weitere Behandlung einleitet.

Grippemedikamente und Grippeimpfung

Grippemedikamente wirken gezielt gegen das Influenza Virus, weshalb sie auch Virostatika genannt werden und unmittelbar nach Ausbruch der Erkrankung angewendet werden müssen. Zusätzlich werden häufig fiebersenkende Medikamente und Schmerzmittel eingesetzt. Geht die Grippeerkrankung zusätzlich mit einer bakteriellen Infektion einher, entscheidet der Arzt auch über die Einnahme von Antibiotika. Aber auch Hausmittel sind geeignet, die Symptome einer Grippe zu lindern. Hierzu gehört u.a. heißer Tee zum Inhalieren und Gurgeln. Besonders wichtig ist es, eine Grippeerkrankung optimal auszukurieren, um nicht wegen Neuansteckung durch zwei Grippen hintereinander das Immunsystem noch mehr zu schwächen. Werden Grippeerkrankungen nicht richtig auskuriert und behandelt, können bakteriell verursachte Komplikationen bis hin zur sehr ernsthaften Herzmuskelentzündung entstehen.

Durch die Grippeimpfung kann der Erkrankung vorgebeugt werden, was im Idealfall vor Beginn der Grippesaison im Herbst geschehen sollte. Die Grippeschutzimpfung muss jährlich erneuert werden.

Quellen, abgerufen am 20.06.2017:

http://www.onmeda.de/krankheiten/grippe.html

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