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Pflegegrad 3

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Begriff Definition
Pflegegrad 3

Seit dem 2017 werden Pflegebedürftige mit schweren Beeinträchtigungen in den Pflegegrad 3 eingruppiert und haben Anspruch auf die dazu gehörigen Geld- und Sachleistungen. Im Rahmen des PSG II (Zweites Pflegestärkungsgesetz) wurden mit Wirkung zum Jahreswechsel 2016/2017 die alten drei Pflegestufen durch die neuen fünf Pflegegrade abgelöst.

Die Gutachter des MDK oder von MEDICPROOF für privat Versicherte nutzen für ihre Beurteilung seitdem das NBA abgekürzte Neue Begutachtungsassessment. Hiernach werden in sechs Bereichen, die sich auf die noch vorhandene Selbstständigkeit stützen, Punkte verteilt. Hierzu gehören

- Mobilität

- Kommunikative und kognitive Fähigkeiten

- Psychische Probleme und Verhaltensweisen

- Fähigkeit der Selbstversorgung

- Umgang und Bewältigung mit therapie- und krankheitsbedingten Belastungen und Anforderungen

- Alltagsgestaltung und soziale Kontakte

Werden bei der Begutachtung zwischen 47,5 bis 70 Punkte ermittelt, wird der Pflegebedürftige in den Pflegegrad 3 eingegliedert. Pflegebedürftige der Pflegestufe 2 oder Menschen mit Demenz und der Pflegestufe 1 wurden automatisch und ohne erneute Begutachtung in den Pflegegrad 3 eingeteilt.

 

Leistungen bei Pflegegrad 3

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 3 haben in häuslicher Pflege einen Anspruch auf Pflegegeld in Höhe von 545,00 € monatlich. Wird ein ambulanter Pflegedienst involviert, wird bei Eingliederung in den Pflegegrad 3 ein monatlicher Betrag in Höhe von 1.298,00 für Pflegesachleistungen von der Pflegekasse zur Verfügung gestellt. Zusätzlich wird ein Entlastungsbetrag in Höhe von 125,00 € monatlich gewährt, der für Betreuungs- und Entlastungsleistungen wie Alltagsbegleiter, Besuchsdienste oder Einkaufs- und Haushaltshilfen gedacht ist.

Benötigt ein Pflegebedürftiger mit Pflegegrad 3 eine Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung, kann er bei der Pflegeversicherung einen Zuschuss von maximal 1.612,00 € für einen Zeitraum für bis zu 28 Tage im Jahr geltend machen. Gleiches gilt für die Verhinderungspflege für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen im Jahr, sofern die pflegenden Angehörigen durch Urlaub oder Krankheit verhindert sind, den Pflegebedürftigen zu versorgen. Lässt sich der Pflegebedürftige durch eine Verhinderungspflege betreuen, so erhält er für bis zu sechs Wochen die Hälfte des Pflegegeldes weiter ausgezahlt.

Für die Tages- und Nachtpflege in teilstationären Einrichtungen stellt die Pflegekasse bei Pflegegrad 3 einen Betrag in Höhe von 1.298,00 € pro Monat zur Verfügung. In der häuslichen Pflege wird ein Hausnotruf System mit bis zu 23,00 € monatlich gewährt. Zusätzlich werden zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wie Desinfektionsmittel oder Einmalhandschuhe bis zu einem Betrag in Höhe von 40,00 € pro Monat von der Pflegekasse bezahlt. Nicht zuletzt bezuschusst die Pflegekasse einmalige Maßnahmen zur barrierefreien Wohnraumanpassung mit bis zu 4.000,00 €.

Eine vollstationäre Pflege wird bei Pflegebedürftigen mit Pflegegrad 3 im Monat mit 1.262,00 € von der Pflegekasse unterstützt.

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