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Polnische KrankenpflegeNeben dem akuten Pflegekräftemangel ist Deutschland zunehmend auch von einem Notstand in der stationären Pflege bedroht. Grund hierfür ist, dass die Gesellschaft immer älter wird und dadurch künftig auch deutlich mehr Pflegebedürftige versorgt werden müssen. Die Magazine "Spiegel"[1] und "Handelsblatt"[2] gehen sogar davon aus, dass bis zum Jahr 2030 etwa 320.000 zusätzliche Heimplätze erforderlich sein werden, was mit enormen Kosten von knapp 80 Milliarden Euro verbunden ist.

Gestützt werden diese Aussagen auf den aktuellen Pflegeheim Rating Report, den das RWI (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung) gemeinsam mit der Philips GmbH und dem hcb (Institute for Healthcare Business) jährlich erstellt.

Danach wird die Anzahl an Bedürftigen von aktuell 2,6 Millionen Menschen bis zum Jahr 2030 auf etwa 3,5 Millionen ansteigen. Um eine adäquate Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen gewährleisten zu können, müssten demnach 321.000 zusätzliche Pflegeplätze geschaffen werden. Die Kosten hierfür werden auf 80 Milliarden Euro geschätzt. Natürlich reichen Pflegeplätze allein nicht aus, um die wachsende Zahl an Kranken und Senioren zu versorgen; auch von einem zusätzlichen Bedarf von etwa 245.000 Pflegekräften gehen die Forscher des RWI in ihrer Studie, für die im Übrigen Wirtschaftsdaten von 2252 Pflegeeinrichtungen ausgewertet wurden, aus.

Wie das deutsche Gesundheitssystem dieses Wachstum bewältigen und bewerkstelligen will, ist beängstigender Weise noch nicht bekannt. Dr. Sebastian Krolop als Mitautor des Pflegeheim Rating Reports, spricht sich in diesem Zusammenhang für Reformen aus. Nach seiner Ansicht sind rasche Reformen notwendig, um rechtzeitig auf die Bedürfnisse von Patienten eingehen zu können und gleichzeitig die Angehörigen zu entlasten.

Ob und in welchem Umfang entsprechende Pflegereformen durchgeführt und umgesetzt werden, ist noch nicht bekannt. Sofern das Gesundheitssystem gar nicht oder nicht ausreichend auf diese Entwicklungen reagiert, kann vom Klaffen einer Riesenlücke bei der Unterbringung und Betreuung von Kranken und Senioren ausgegangen werden, sodass schon jetzt häusliche Alternativen in den Vordergrund rücken.

Polnische Krankenpflege – Pflege ohne stationäre Unterbringung in den eigenen vier Wänden

In Deutschland herrscht bereits Pflegefachkräftemangel. Das Bundesministerium für Gesundheit stützt sich bei seinen aktuellen Veröffentlichungen[3] zu der Personalknappheit ebenfalls auf Schätzungen des DIW, wonach sich der Bedarf an Pflegekräften bis 2050 etwa auf 850.000 Millionen Vollzeitkräfte belaufen wird. Dies würde zu den 2011 statistisch erfassten 673.000 Vollzeit Beschäftigten ein Manko von rund 200.000 Pflegekräften bedeuten.

Grund für den Fachkräftenotstand in Deutschland ist der wachsende Mangel an Attraktivität des Berufszweiges. Die Arbeitsbedingungen in Pflegeberufen sorgen dafür, dass immer wenige junge Menschen eine Ausbildung in der Pflege wählen. Leistungsdruck, Belastung und Verantwortung stehen für viele potenzielle Auszubildende in keinem Verhältnis mehr zur Entlohnung und den Sozialleistungen. Auch unter den ausgebildeten und erfahrenen Pflegekräften werfen viele aus Gründen der Überlastung und entsprechenden Unterbezahlung das sprichwörtliche Handtuch.

In den Nachbarländern, insbesondere in Polen, stellt sich die Situation jedoch ganz anders dar.

Deutschland sucht – Polen bietet

In Polen beträgt die aktuelle Arbeitslosenquote im Schnitt 8 % bis 10 % und belegt damit eine der Spitzenpositionen in der Europäischen Union[4]. Gründe hierfür ist neben der allgemeinen Wirtschaftsstruktur auch die Tatsache, dass in Polen niedrige Nettolöhne bezahlt werden, aber dafür hohe Lohnnebenkosten entstehen[5]. Wegen fehlender Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt in Osteuropa und den dort allgemein gültigen Konditionen in Fachberufen erwägen viele gut ausgebildete Menschen aus Polen, in Nachbarstaaten wie eben Deutschland zu arbeiten.

Dies betrifft insbesondere Mitarbeiter aus polnischen Pflegeberufen, die in Deutschland im Rahmen der 24-Stunden-Betreuung  die hiesige Personalknappheit mindern können. Eine 24-Stunden-Betreuung erfolgt im Gegensatz zur Heimunterbringung direkt beim Pflegebedürftigen vor Ort. Die polnische Pflegekraft wird in einem separaten Zimmer im Haushalt des Betreuten untergebracht, sodass das Personal keinen zusätzlichen und kostenträchtigen zweiten Wohnsitz unterhalten muss. Dadurch können polnische Pfleger und Krankenpflegerinnen ihrem erlernten Beruf nachgehen, ein für landestypische Verhältnisse adäquates Einkommen erzielen und bei seriöser Vermittlung auch von der üblichen sozialen Absicherung profitieren.

In diesem Zusammenhang soll noch einmal deutlich auf die Möglichkeit der legalen und seriösen Vermittlung der polnischen Pflegekraft oder Haushaltshilfe hingewiesen werden. Gegen die vielen sogenannten schwarzen Schafe unter den Vermittlern und die zahlreichen Schwarzarbeiter haben sich nämlich Unternehmen wie die CareWork erfolgreich am Markt etabliert, nach deren Firmenphilosophie nur eine legale Vermittlung und dauerhafte Betreuung aller Parteien zum Erfolg führen kann.

Qualität in der polnischen Krankenpflege

Die CareWork als spezialisierte Vermittlungsagentur für polnische Pflegekräfte, Haushaltshilfen und Seniorenbetreuung hat nicht nur die gesundheitspolitischen und sozialen Notstände in beiden Ländern richtig erkannt, sondern gilt auch als erstes Unternehmen seiner Art, dass durch eine freiwillige TÜV-Zertifizierung ganz neue Qualitätsstandards setzt.

Dies beginnt schon bei der Auswahl der geeigneten Pflegekräfte, die in Bezug auf Qualifikation, Erfahrung, Sprachkenntnisse sowie individuell von Angehörigen und Betreuten erwünschte Eigenschaften und Fähigkeiten überprüft werden. Nach dem Konzept der 24-Stunden-Betreuung wird für jeden Einsatz ein Team aus zwei bis drei polnischen Mitarbeitern zusammengestellt, die jeweils im Wechsel von zwei bis drei Monaten nach Deutschland entsendet werden. Damit ist sichergestellt, dass Urlaubs- und Krankheitstage kontinuierlich überbrückt werden können und eine durchgehende Betreuung zu jedem Zeitpunkt gewährleistet bleibt.

Dabei kooperiert die polnische Pflegekraft mit dem behandelnden Arzt, dem Pflegedienst sowie den Angehörigen, um eine sichere Betreuung auf höchstem Niveau zu gewährleisten. Für die TÜV-Zertifizierung wurde das Unternehmen gründlichst in mehr als 60 Unterpunkten überprüft, wobei den Bereichen Unternehmensführung sowie Legalität, Organisation der Versorgung, Kundeninformation und Kundenbetreuung sowie Sicherstellung von Personalkompetenz besondere Bedeutung zukam.

Letztendlich zeigt auch die außergewöhnliche Kundenzufriedenheit von Angehörigen und Betreuten der CareWork, dass mit der 24-Stunden-Betreuung eine qualitative und bedarfsgerechte Alternative zur stationären Unterbringung durch polnische Pflegekräfte gewährleistet werden kann, wobei sich dieses Betreuungssystem in der Zukunft mit Sicherheit auch positiv in Deutschland und seinen Nachbarländern auswirken wird.

Für mehr Informationen stehen die Ansprechpartner der CareWork zur Verfügung und erklärendes Informationsmaterial kann hier angefordert werden.


Quellen (alle abgerufen am 16.12.2015):

  1. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/pflege-320-000-heimplaetze-zu-wenig-bis-2030-a-1067824.html
  2. http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/dienstleister/milliarden-fuer-pflegeheime-noetig-heimplaetze-verzweifelt-gesucht/12722894.html
  3. http://www.bmg.bund.de/themen/pflege/pflegekraefte/pflegefachkraeftemangel.html
  4. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/17324/umfrage/arbeitslosenquote-in-polen/
  5. http://www.laender-analysen.de/polen/pdf/PolenAnalysen11.pdf

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