TÜV zertifiziert
Alles aus einer Hand: Beratung, Pflegekräfte, Kundenbetreuung
Hotline: 08000 - 180 100

Unser Beitrag zur Transparenz

Zur weiteren Information möchten wir Ihnen alle uns bekannten Möglichkeiten zur Beschäftigung einer osteuropäischen Betreuungskraft (hier am Beispiel Polens) in einer kurzen Zusammenfassung vorstellen, damit Sie uns mit anderen Unternehmen vergleichen können und selbst prüfen können, welche Unternehmen 'legal' diese Vermittlung betreiben.

Um Ihnen einen besseren Überblick der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu geben und Ihnen zu helfen, 'schwarze Schafe' von seriösen Agenturen zu trennen, haben wir den Bundesverband zur Qualitätssicherung für Vermittlungsagenturen (mit)gegründet.

1. Selbständig in Deutschland

Die Betreuungskräfte melden ein Gewerbe - und bei der zuständigen Einwohnerbehörde ihren Wohnsitz an.
Sie dürfen dies aufgrund der im EU-Beitrittsvertrag geregelten Niederlassungsfreiheit.

Problem: Der Verdacht der Scheinselbständigkeit. Behörden gehen zusehends rigider vor, wenn Ihnen ein Fall bekannt oder angezeigt wird. Wir bedauern das sehr und fordern die Politiker auf, diesen Weg schleunigst zu regeln. Es darf nicht sein, dass Familien und Betreuerinnen diskriminiert werden.

2. Selbständige aus Osteuropa

Nach den Richtlinien der EU (§§ 1307 ff) sind sozialversicherungspflichtige Mitglieder der Mitgliedsstaaten in allen EU-Ländern auch versichert und bedürfen keiner gesonderten Versicherung.
Unsere Betreuer/innen betreiben überwiegend in Deutschland ein Gewerbe, da sie in der Regel länger als ein halbes Jahr (kumuliert) ihre Dienstleistungen dort anbieten.

Problem: Man hat aus Deutschland überhaupt keine Kontrolle, ob das Gewerbe nicht wieder abgemeldet wurde und die Krankenkassenbeiträge auch ordentlich bezahlt werden. Zudem muss genau wie bei der Entsendung eine nicht unerheblicher Teil der Einkünfte im Herkunftsland erzielt werden.

3. Die Familie als Arbeitgeber

Die Familie ist mit allen Rechten und Pflichten ein Arbeitgeber. Das bedeutet auch, dass in Urlaubs- und Krankheitszeiten die Betreuung entweder ausfällt oder Sie einen zweite Kraft zusätzlich einstellen müssen. Obendrein kommen bei einer tarifgerechten Entlohnung incl. aller steuer- und sozialversicherungspflichtigen Lohnbestandteile Kosten in Höhe von bis zu 3000,00 Euro/Monat auf die Familen zu.

Problem: zu kompliziert, zu brüokratisch und schwer 'lückenlos' durchführbar

4. Entsendung von einem osteuropäischen Dienstleistungsunternehmen

Ein Vermittlungsbüro gibt in der Regel Ihre Adresse weiter an ein Unternehmen in Osteuropa. (Anmerkung: wir geben die Adresse nicht weiter, sondern entsenden selbst. Es entfällt also ein weiterer, meist unbekannter Partner!)
Die Betreuungskräfte sind dort bei diesem Unternehmen angestellt.
Im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit werden Sie zur Familie entsendet. Dieses Unternehmen führt auch alle Sozialversicherungsbeiträge ab. Der  Nachweis hierfür ist ein Formular – das A1. Allerdings geben sich deutsche Behörden damit zufrieden, wenn diese Bescheinigung vorliegt - ohne den rechtmässigen Hintergrund zu erfragen.
Wenn eine sogenannte A1-Bescheinigung für einen ausländischen Arbeitnehmer vorlegt wird, muss er für diesen keine Beiträge an die deutschen Sozialversicherungen abführen. Dies gilt nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH 1 StR 44/06 - Urteil vom 24. Oktober 2006 (LG München I) selbst dann, wenn die Bescheinigung von dem Sozialversicherungsträger des Herkunftslandes erschlichen worden ist.

Nach unserer Kalkulation ist solch ein Einsatz teurer als von den meisten Agenturen angeboten wird. Agenturen, die diese Dienstleistung mit weniger Monatskosten anbieten, zahlen entweder den Frauen weniger Geld aus - oder es bestehen erhebliche Zweifel an der Rechtmässigkeit.

 Da wir durch unsere langjährige Tätigkeit in Polen die Berechtigung zur Entsendung besitzen, favorisiern wir ab 2010 dieses Modell, weil wir davon überzeugt sind, dass feste sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse erheblich zum sozialen Frieden beitragen werden und die Betreuer/innen einen anerkannten Status erlangen.

Ein legales und faires Modell
- für alle Beteiligten.

Siehe auch: Rechtsanwälte Frisch www.recht-frisch.de
Quellen aus der Homepage des polnischen Sozialversicherungsträgers (ZUS):
Vielen Dank an Frau Dorota Lewandowska und Herrn Michael Gomola für die Übersetzung der polnischen Quellen.

Kostenlos anrufen

Montag bis Freitag
7.00 bis 19.00 Uhr
  08000-180 100

(für Deutschland)
Für Interessenten aus dem Ausland
unter Angabe der Telefonummer:

  service@24stundenbetreut.com
  +49 (0)40 380 178 219 02 (Fax)
  +48 32 336 9060 (Polen)

Wir werden dann telefonisch Kontakt
aufnehmen.

© 2015 CareWork