Alterssichtigkeit

Die auch Presbyopie oder Altersweitsichtigkeit genannte Alterssichtigkeit ist keine Krankheit, sondern ein normaler und altersbedingter Funktionsverlust der Augen[1].

Die Alterssichtigkeit äußerst sich durch eine fortschreitende Beeinträchtigung der Nahanpassungsfähigkeit mittels Brechkraftdynamik (Akkommodation), sodass ein scharfes Sehen im Nahbereich ohne Sehkorrektur nicht mehr möglich ist. Bemerkbar macht sich die Presbyopie häufig beim Lesen, wobei das Schriftgut zum scharfen Sehen immer weiter von den Augen weggehalten werden muss. Die sich spürbar verschlechternde Elastizität der Augenlinse tritt regelmäßig erst ab dem 45. Lebensjahr auf und mindert das Sehvermögen in der Form, dass der Wechsel zwischen Nah- und Fernbereichen nicht mehr reibungslos funktioniert. Ursache hierfür sind Kalkablagerungen, die sich im Laufe des Lebens auf der Linse ansammeln. Abgeholfen wird der Alterssichtigkeit durch geeignete Lesebrillen, Gleitsichtbrillen, Kontaktlinsen oder sogar operativen Eingriffen. Die durch die Alterssichtigkeit verursachte allgemeine Unsicherheit der Senioren kann von den Betreuerinnen der 24-Stunden-Betreuung aufgefangen und abgemildert werden.