Gesundheitsvorsorge

Mit Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge soll Krankheiten vorgebeugt werden. Getreu dem Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen“ hat die Gesundheits- und Sozialpolitik verschiedene Wege für die Gesundheitsvorsorge und damit Prävention geebnet. Angeboten werden beispielsweise regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, Bonusprogramme oder Rückenschulen und andere Sportprogramme.

Die Lebenserwartung in den Industrieländern steigt durch den Fortschritt in der Medizin kontinuierlich an. Im Gegensatz dazu leiden ältere Menschen eher an chronischen Erkrankungen, was bei den Kranken- und Pflegekassen Beträge in Millionenhöhe verursacht. Nicht nur aus gesundheitlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen sind Vorbeugemaßnahmen daher günstiger als Krankheitstherapien, die nahezu immer mit Folgekosten verbunden sind. Auch bringt der moderne Lebensstil eine einseitige Ernährung, ein Defizit an Bewegung sowie Stress mit sich, was wiederum Krankheiten auslösen kann. Durch regelmäßige Gesundheitsvorsorgen sollen derartige Erkrankungen im Idealfall schon vor ihrer Entstehung vermieden werden.

Als Maßnahme der Gesundheitsförderung und Prävention werden Vorkehrungen umfasst, mit denen sich Erkrankungen, Behinderungen, Unfälle und eine Pflegebedürftigkeit verhindern oder verzögern lassen. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf spezifischen Risikofaktoren, verursachenden Rahmenbedingungen und auf Strategien, ein Krankheitsrisiko zu vermindern.

Zu den klassischen Maßnahmen einer Gesundheitsvorsorge gehören beispielsweise

Spiegelungen von Darm und Magen
Hautchecks zur Krebsvorsorge
Sehtests
Gynäkologische Untersuchungen bei Frauen
Urologische Untersuchungen bei Männern
Welche Vorsorgeleistungen wann und für wen empfohlen sowie von den Kassen übernommen werden, richtet sich nach Versicherungsstatus und Krankenkasse.