Oberschenkelhalsbruch

Der auch Schenkelhalsfraktur genannte Oberschenkelhalsbruch gehört zu den alterstypischen Verletzungen. Bei Senioren reichen oft schon leichte Stürze aus, um einen Bruch zwischen Schenkelhals (Oberschenkelknochenschaft) und Hüftkopf zu verursachen.

Der Oberschenkelhalsbruch ist deshalb im fortgeschrittenen Alter so häufig, weil die Knochen deutlich weniger Bruchfestigkeit aufweisen, was auch eine Folge von Osteoporose oder einer Krebserkrankung sein kann.

Menschen mit einem Oberschenkelhalsbruch leiden unter Schmerzen in der Hüftregion und können kaum gehen. Das betroffene Bein erscheint verkürzt und unnatürlich nach außen verdreht. Auch Schwellungen und Blutergüsse über der Hüfte können bei einem Oberschenkelhalsbruch auftreten. In der Regel besteht die medizinische Behandlung eines Oberschenkelhalsbruches aus einer Operation, bei der der Hüftkopf erhalten oder per Implantat ersetzt wird. Präventiv sollten Senioren regelmäßiges Training betreiben und auf eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Calcium achten, um einem Oberschenkelhalsbruch vorzubeugen[1]. Unterstützt wird dies auf Wunsch im Rahmen einer 24-Stunden-Betreuung.

Quellen, abgerufen am 30.03.2016:

http://www.onmeda.de/krankheiten/oberschenkelhalsbruch.html