Osteoporose

Osteoporose ist eine das Skelettsystem betreffende Krankheit, die durch eine Störung in der Knochensubstanz gekennzeichnet ist. Die mit einer Osteoporose einhergehende verminderte Knochendichte kann zu Frakturen und Knochenbrüchen führen.

Die Knochendichte ist kontinuierlichen Veränderungen ausgesetzt. Während des Wachstums nimmt die Knochenmasse zu, erreicht rund um den 30. Geburtstag das Maximum und geht dann mit fortschreitendem Alter langsam zurück. Diesem Knochenschwund liegt das Missverhältnis zwischen für den Knochenaufbau verantwortlichen Osteoblasten und dem durch Osteoklasten verursachten Knochenabbau zugrunde. Es wird mehr Knochenmasse abgebaut als neu gebildet.

Osteoporose macht sich häufig erst ab einem Alter von 45. Jahren bemerkbar, wobei Männer in der Regel erst später erkranken. Zu den Ursachen einer Erkrankung gehören Hormon- und Stoffwechselstörungen sowie Tumor- und Immunerkrankungen.

 

Symptome und Behandlung bei Osteoporose
Eine Osteoporose wird zunächst selten bemerkt. Erst wenn Frakturen und Knochenbrüche am Oberschenkelhals, Handgelenk oder an Wirbelkörpern sowie Rückenschmerzen mit der Folge eines Rundrückens und damit einhergehendem Größenverlust auftreten, wird häufig eine bereits fortgeschrittene Osteoporose erkannt.

Diagnostiziert wird eine Osteoporose durch Röntgenuntersuchungen, Ultraschalluntersuchungen sowie Messungen im CT, wobei nur selten Knochenproben durch eine Biopsie erforderlich werden. Die Therapie richtet sich hingegen nach der Ausprägung der Erkrankung und kann sowohl medikamentös als auch per Schmerzbehandlung und Physiotherapie erfolgen. Eher selten werden Operationen durchgeführt, die der Stabilisierung des Skeletts dienen. Eine Osteoporose ist nicht heilbar, sondern kann lediglich durch geeignete Therapien gelindert und verzögert werden.