Schlaganfall

Ein Schlaganfall, auch Apoplex, Hirninfarkt, Hirnschlag oder Insult genannt, entsteht, wenn ein Teil des Gehirns nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Zu den Arten eines Schlaganfalls gehört eine Hirnblutung sowie ein Hirngefäßverschluss.

Kommt es aufgrund einer Unterbrechung der Gehirndurchblutung (Ischämie) zu einem Sauerstoffmangel, wird von einem ischämischen Schlaganfall gesprochen. Auch Gehirnblutungen (Hämorrhagien) können einen Schlaganfall auslösen, der als hämorrhagischer Hirninfarkt bezeichnet wird. In beiden Fällen erleiden die Nervenzellen im betroffenen Bereich Schäden und sterben ab.

Zu den typischen Ursachen für einen Schlaganfall gehören:

  • Hirngefäßverschlüsse durch die Arterienverkalkung Arteriosklerose oder ein Blutgerinnsel (Thrombus)
  • Hirngefäßverschlüsse durch Embolie
  • Hirnblutungen

Von Schlaganfällen sind häufig ältere Menschen betroffen. Die Hälfte aller Schlaganfallpatienten hat das 70. Lebensjahr bereits überschritten. Der Apoplex selbst und seine Folgen gehören zu der Hauptursache von Pflegebedürftigkeit und Behinderung im Alter. Als wichtigster Risikofaktor für einen Schlaganfall gehört ein zu hoher Blutdruck.

Bei einem Schlaganfall handelt es sich um einen ernstzunehmenden medizinischen Notfall, der umgehend von einem Arzt behandelt werden muss! Etwa vier von fünf Betroffenen überleben einen ersten Schlaganfall.

Zu den Symptomen für einen Schlaganfall gehören:

  • plötzliches Schwächegefühl
  • Verlust der Muskelkraft
  • Lähmungserscheinungen in Gesichtshälfte oder Körperhälfte
  • Taubheitsgefühl oder Berührungsempfindlichkeit in den Gliedmaßen
  • Sprach-, Schluck- oder Sehstörungen
  • Schwindel
  • Verwirrtheit oder depressive Verstimmung
  • Benommenheit oder Bewusstlosigkeit
  • Heftige Kopfschmerzen, die auf eine Hirnblutung hindeuten könnten

Diese neurologischen Ausfälle richten sich bei einem Schlaganfall danach, welche Hirnregion unter dem Sauerstoffmangel leidet. Treten sie nur vorübergehend auf, könnte es sich auch um die Vorstufe eines Hirninsult handeln, die dennoch unverzüglich untersucht und therapiert werden muss. Abgestorbene Nervenzellen im Gehirn stören die Steuerung zahlreicher Körperfunktionen wie beispielsweise im Bereich des Sprechens, der Motorik, des Sehens sowie des Bewusstseins, was bei einem Schlaganfall zu schwerwiegenden Folgen führen kann.

Bei der Behandlung eines Hirninfarkts wird in den ersten Stunden nach dem Hirnschlag versucht, die Sauerstoffversorgung wieder herzustellen, um die Gewebeschäden möglichst gering zu halten. Der Behandlungsverlauf hängt von der Gehirnschädigung und deren Umfangs ab. Bei Komplikationen, wie beispielsweise einem weiteren Hirninfarkt, verschlechtert sich die Prognose drastisch. Durch geeignete Rehabilitationsmaßnahmen ist es in Teilen möglich, die beeinträchtigten Körperfunktionen wie bspw. Sprechen oder Laufen wiederzuerlangen1.

Schlaganfallpatienten sind je nach Umfang und Schwere der Erkrankung häufig auf Hilfe und Pflege angewiesen. Bis zu einem gewissen Grad der Erkrankung fängt die 24-Stunden-Betreuung diese Krankheitsfolgen auf.

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