Wesensänderung

Mit dem Begriff Wesensänderung wird eine dauerhafte und häufig krankhafte Veränderung bestimmender Merkmale der Persönlichkeit bezeichnet, die sich mit oder auch ohne wesentliche Beeinträchtigung von geistigen Fähigkeiten bemerkbar machen kann.

Häufig gehört bei Senioren eine Wesensänderung zu den Anzeichen einer Demenzerkrankung. Neben einer nachlassenden Gedächtnisleistung und zunehmenden Vergesslichkeit geht eine Demenz oft auch mit Verhaltensänderungen einher. Zu den typischen Signalen für eine demenzbedingte Wesensänderung gehören die Aufgabe von Hobbys, ein allgemeiner Rückzug aus dem Alltag, Mangel an Interesse, zunehmendes Misstrauen, Wutanfälle sowie mentale Erregtheit1.

Angehörige sollten sich bei Diagnose einer Demenzerkrankung in Nachgiebigkeit sowie Geduld üben und sich schon frühzeitig im Umgang mit Demenzerkrankten schulen lassen. Im Bereich der Demenzerkrankungen ist es medizinisch nicht möglich, Wesensänderungen zu beeinflussen oder aufzuhalten. Allerdings können Therapien und Medikamente helfen, die Symptome abzumildern.

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