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Älteres Paar am Strand©Paul-Georg Meister/pixelio.deDie Münchnerin Hedy Fuchs-Waldherr gilt als Vorreiter auf einem Gebiet, über das sich die Öffentlichkeit gerne ausschweigt. Schon selbst fast im Rentenalter hatte sie einen außergewöhnlichen Beruf gewählt – nämlich der als Sexualberaterin für Senioren.

Ihre Beratung und Aufklärung in Sachen Sexualität im Alter hat sie in vielen Städten Deutschlands in Form von Kursen, Seminaren oder auf Vorträgen an den Mann und natürlich auch die Frau gebracht. Frei nach dem Motto „Zärtlichkeiten kennen keine Altersgrenzen“ hatte Hedy Fuchs-Waldherr sich das Ziel gesetzt, ihren älteren Mitmenschen Mut zuzusprechen und ihnen mit guten Ratschlägen in Bezug auf die schönste Nebensache der Welt hilfreich zur Seite zu stehen.

Und tatsächlich hat Hedy Fuchs-Waldherr den Stein ganz leicht ins Rollen gebracht. Das große Interesse an ihrer Arbeit zeigt, dass hier Rede- und Beratungsbedarf besteht.

 

Sex im Alter ein Tabu?

Warum sollte im Alter eigentlich nicht mehr über Sex gesprochen werden und warum sollte man im Alter keinen Sex mehr haben? Bislang wurden schließlich keine wissenschaftlichen oder medizinischen Erkenntnisse darüber laut, dass ab einem höheren Alter Zärtlichkeiten und Sex verboten sind!

Als Sex-Berater für Senioren wird man immer wieder mit Grundsatzdiskussionen à la „das gehört sich nicht“ konfrontiert. Als eines der Tabu-Themen liegt es nahe, dass nur wenig Senioren daher kompetente Ansprechpartner für ihre Fragen und Probleme finden. Nur selten wird eine qualifizierte Sexualberatung für Senioren angeboten.

 

Humor macht es leichter

Sexualberater für Senioren können Menschen mit einer Prise Humor die Scheu nehmen, über ihre Probleme mit der körperlichen Liebe zu sprechen. So hat dies auch Hedy Fuchs-Waldherr immer getan, die fast zu jedem Thema eine lustige Anekdote zu erzählen hatte. Sie hat mit ihren Kursteilnehmern sogar Sexshops besucht, um falsche Scham zu bekämpfen und Vorurteile abzubauen.

Dabei schöpfte Hedy Fuchs-Waldherr aus eigenen Erfahrungen, intensiven Gesprächen sowie aus Büchern und detaillierten Recherchen. Dank des umfassenden Informationsschatzes, den sie so zusammengetragen hat, konnte sie beispielsweise auch Ratschläge zum Sex mit künstlichem Knie- oder Hüftgelenk, Erektionsproblemen nach Prostata-Krebs und anderen expliziten Themen geben.

Im Alter sollte Sex nicht mehr als Wettkampfsportart, sondern als liebevolles Beisammensein betrachtet werden. Dazu gehört auch, den eigenen Körper und denjenigen des Partners zu akzeptieren. Dies trotz und gerade wegen der sichtbaren kleinen Zeichen der Zeit und potenzieller körperlicher Einschränkungen. Besonders problematisch wird es aber mit den sexuellen Bedürfnissen von Senioren, wenn diese in einem Alters- oder Pflegeheim wohnen.

 

Jeder hat ein Recht auf Privat- und Intimsphäre

Sexuelle Bedürfnisse versiegen nicht automatisch mit dem Eintritt ins Rentenalter. Und in einer stationären Unterbringung wird es schwierig, seine eigene Sexualität auszuleben. In 2005 wurde von den Teilnehmern des vom Familienministeriums initiierten „Runden Tisches Pflege“ die Pflege-Charta verabschiedet, die jedem Pflegebedürftigen das Recht auf Privat- und Intimsphäre sowie Sexualität zugesprochen hatte.

Wer also als Pflegeheimbewohner beim Masturbieren erwischt wird, gilt immer noch als Ferkel und der Vorschlag, Heimbewohnern Prostituierte - sogenannte „Streichlerinnen“ - zu vermitteln, als verpönt. Dabei gibt es sogar Hinweise darauf, dass sexuelle Kontakte das Befinden von Demenzkranken verbessern können. Ebenfalls ungeachtet bleibt dabei die Tatsache, dass der Sexualpartner einen wichtigen Teil im Leben des älteren Menschen einnimmt.

Als Sexualberater für Senioren gilt es daher, an vielen Fronten gleichzeitig zu kämpfen – und zwar für die Liebe, die noch immer altersunabhängig ist!

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