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Tollwut

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Begriff Definition
Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine Viruserkrankung des zentralen Nervensystems, die in der Regel durch den Biss von Hunden, Füchsen, Fledermäusen und anderen Säugetieren auf Menschen übertragen werden kann. Durch eine anschließende Impfung kann verhindert werden, dass sich die Lyssaviren als Erreger im Gehirn verbreiten.

Die Inkubationszeit beträgt bei der Tollwut etwa drei bis acht Wochen. Nach Ausbruch der Krankheit verläuft sie fast immer tödlich, wobei Deutschland heute als „tollwutfrei“ gilt.

Infizierte Säugetiere übertragen die Tollwut über ihren Speichel bei einem Biss, über Hautverletzungen oder über direkten Kontakt mit der menschlichen Schleimhaut. Mit Tollwut infizierte Tiere verlieren die Scheu vor dem Menschen und verhalten sich ungewöhnlich, was bereits eine Warnung für Menschen sein kann. Seit 2008 gilt Deutschland (mit Ausnahme von Fledermäusen) offiziell als frei von der Wildtollwut. Dennoch muss nach einem Biss unbedingt ein Arzt konsultiert werden!

 

Symtome und Diagnose von Tollwut

Nach der Inkubationszeit kommt es bei einer Tollwut zu unspezifischen Symptomen wie etwa Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Husten und Fieber. Die Bissstelle juckt und kribbelt. Im weiteren Krankheitsverlauf nimmt die Reizbarkeit der Patienten zu, die im Übrigen auch Empfindlichkeiten gegenüber Geräuschen, Licht und Wind äußern. Außerdem steigt das Fieber stetig weiter an.

Eine Besonderheit bei an Tollwut erkrankten Menschen ist die ausgeprägte Antipathie vor Wasser. Sie entwickeln Angst vor dem Schlucken und Flüssigkeiten im Allgemeinen. Ihr Gemütszustand schwankt zwischen Depressionen und Aggressionen. Bei der paralytischen Form der Tollwut treten Lähmungen auf, bevor der Patient ins Koma fällt und durch eine Atem- oder Herzlähmung stirbt.

Ein Verdacht auf Tollwut entsteht in der Regel nach einem Tierbiss sowie beim Auftreten klinischer Symptome. Der Arzt wird bei kleinstem Verdacht eine Tollwut-Impfung zur Immunisierung durchführen und anhand von Proben versuchen, den Lyssavirus nachzuweisen. Je früher eine Tollwut-Impfung durchgeführt werden kann, desto besser stehen die Chancen auf Heilung.

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